Das Tabakskollegium Berlin

Treffen am 18. März 2011

Wappen Home zurück

Tabakskollegium - Sommerstorf:

TKS-Cup im Pfeife-Langsamrauchen am 18. März 2011

Als Vorrede ein Radiobeitrag vom Sonntag (NDR-1)

Die durch Maike im Interview begründete "tausendjährige Rauchtradition" führte übrigens zu überraschenden Schlussfolgerungen

..........................

Seit der meterhohe Schnee von Mecklenburgs Strassen getaut ist, sind wir Berliner Langsam- und Genussraucher auch in diese Richtung wieder beweglich. Traditionell wird dann eine geeignete Wettbewerbspfeife eingepackt, je 1000 EURO Startgeld angespart (Essen, Trinken, Unterhaltung, Toilettenbenutzung und Parkplatz incl.) und am Sommerstorfer Cup im Pfeife-Langsamrauchen teilgenommen. So auch in diesem Jahr. Erstmalig traten wir mit einer gemischten Mannschaft aus 2 Damen / 2 Herren an, was den Altersdurchnitt im Vergleich zu den Vorjahren senkte und die mittlere Ansehnlichkeit steigerte, was allerdings in Bezug auf unsere recht mittelmässigen Rauchzeiten nix nützte... Undank ist halt der Welt Lohn, so ist es halt IMMER :-)) (stimmt's, Michael ?)

So wurde denn auf unseren Antrag auf eine Gesamt-Mannschaftswertung verzichtet (obwohl wir immerhin den 2. Platz belegt hätten) und nur eine Damen-Mannschaftswertung (gemischte Mannschaft, zwei Damen, ein Herr) durchgeführt. Und siehe da: Erster Platz für die Berliner Damen !

Eine interne Berliner Zeitenbewertung ergab, dass unsere Damen uns Herren in Teilen geschlagen haben: Terah schlug Dirk und Maike schlug mich, tja, so ist das, wahrscheinlich eine Folge des unterbewussten vorauseilenden männlichen Gehorsams nach jahrelangen emanzipatorischen Vorwürfen ...

Letztendlich landeten die Berliner Herren weit hinten, während Maike (auch in der Gesamtwertung) weit vorn lag. Da aber nun die Gastgeber Hausrecht hatten, wurde flugs eine getrennte Damen- und Herrenwertung durchgeführt, was die verfluchten Sommerstorfer Kerle auf den Medaillenrängen landen liess, dafür unsere Damen in deren eigener Wertung auf Platz 1 und 2.

Um es nun abschliessend klarzustellen: Würde man die Medaillen der Sommerstorfer Herrensieger (Gold, Silber und Bronze) zusammenschmelzen und dasselbe mit unseren Berliner Damenmedaillen (Gold, Silber, kein Bronzeanteil), dann wäre der Edelmetallgehalt in der Berliner Schmelze höher.

Wie man es also auch nimmt, Ihr Sommerstorfer, ein Berliner Sieg auf der ganzen Linie, wenn man es genau betrachtet. (Nun gut, die Kriterien im Bericht hier sind statistisch und auch überhaupt ganz beliebig und je nach Opportunität tendenziell etwas verändert worden, aber das ist ja legitim im 2011'er Deutschland, siehe auch Statistiken zum Passivrauchen)

:-)))))))))))))))))

Letztendlich müssen wir jedoch jenseits jeder Statistik feststellen, dass die Sommerstorfer wirklich besser abgeschnitten haben als wir.... Andererseits: Diesen netten Wettkämpfern gibt man sich gern geschlagen, Hufi rauchte allerdings nicht mit. Danke also für die schönen Stunden im Norden....

................................

Kommen wir nun zum bebilderten Bericht des Abends:

 

Roman samt Technik vom Feinsten bei den medialen Vorbereitungen des Wettbewerbs, Dirk überprüft die Formatierung aller Schriften

Hufis Tabak-Tresen im Foyer

Hart umkämpfte Preise

Aus Rostock eingetroffen: Kapitän i.R. Wolfgang

Die Berliner (vorn) essen und geniessen, die Sommerstorfer (hinten) üben noch...

Schatzmeister Klaus und Webmeister Roman schwer am Schuften...

Die Pressebeauftragte Mecklenburgs (mitte, stehend, NDR-1) im Gespräch mit den späteren Preisträgern

Der Schatzmeister trägt das neue Klub-T-Shirt...

...mit kunstvoll handgesticktem Logo (die Damen des Klubs stickten noch weitere 100 Shirts, weshalb sie leider nicht mitrauchen konnten...)

Hufi prüft die Vorbereitungen und...

....läutet dann wortwörtlich (Goldene Glocke / Ebenholzgriff Bildmitte) den Wettbewerb ein

Roman hat alles Elektronische im Griff..

... während unsere Damen ein Interview geben (Sendung am Sonntag auf NDR-1).

Da Maike einige Jahre in Tenochtitlan gelebt hat, konnte sie ihr Insiderwissen der "tausendjährigen Pfeifenrauchtraditionen" natürlich nutzen... Terah (seit einigen Jahre in Stonehenge tätig) und somit sogar FÜNFtausendjähriger Tradition kundig, kam leider nicht zu Wort... Dabei lässt folgender Stonehenge beschreibende Satz (:" Der zweite Bestandteil des Namens, Henge, wird heute als archäologische Bezeichnung für eine Klasse jungsteinzeitlicher Bauwerke verwendet, die aus einer kreisförmigen, erhöhten Einfriedung mit einer innen liegenden Vertiefung bestehen") fast auf einen Bauplan für einen Pfeifenkopf schliessen. Tja, man hat so seine Probleme zu Wort zu kommen bei reduzierter Sendezeit :-))....

Als Kompensation für diese gelegentlichen Redezeitverkürzungen biete ich Ihnen, liebe Leser, nun in Erweiterung der Forschungsergebnisse von Maike und Terah eine noch wesentlich solidere Theorie an:

Die Entstehung des Maja-Kalenders und der Sonnenuhr in Bezug auf das Langsamrauchen und diesbezügliche Wettkämpfe sowie die Bedeutung des Jahres 2012

Was fanden wir heraus ? Grundsätzlich muss gesagt werden, dass die Notwendigkeit des Kalenders wegen der alljährlich zum gleichen Zeitpunkt in Südamerika stattfindenden Langsamrauch-Wettkämpfe entstand. Nach der Tabakernte und nachfolgender Fermentation dieses alten Kulturgutes traf man sich, um die Qualität des Tabaks anhand seines Abbrandverhaltens zu prüfen. Zu dem Zweck benötigte man also zwei Zeitmesser: Einen kalendarischen zur Festlegung des Tages der Wettkämpfe incl. der Planungszeit sowie eine Kurzzeitmesseinrichtung zur Feststellung der Rauchzeiten während des Wettkampfes. Man kann sagen, dass also aus dieser Notwendigkeit heraus und wegen der Gegebenheiten zunächst die SonnenSTOPPuhr entstand, aus der später die allbekannten Sonnenuhren hergeleitet wurden. Alles, wirklich alles an wissenschaftlicher Entwicklung ist also sehr eng mit dem Rauchen von Pfeifen verbunden, was auch Einstein nutzte: Er betrachtete seine Pfeife und stellte fest, dass sie einerseits relativ langsam, andererseits relativ schnell brannte, je nach Relation und relativ zum Standpunkt (Weltgeschichte oder Sekundentakt).. Also alles relativ, meinte er und entwickelte daraus die Relativitätstheorie. Erstaunlich, nicht wahr ? Ich als Pfeifenraucher hingegen wusste das IMMER schon...

Nun, gehen wir aber weiter in der Betrachtung dessen,was die Maja schufen und dabei stossen wir auf die nächste grandiose Wahrheit: Wir stossen auf den vorhergesaten Weltuntergang 2012, der auch in den Lehren von Nostradamus eine entscheidende Bedeutung hat. Betrachten wir also die Jahre kurz vor 2012, in denen wir ja nun schicksalhaft verwurzelt sind. Was stellen wir fest ? Unglaublich verantwortungslose Menschen versuchen, das für den Menschen entstehungsgeschichtlich wichtige RAUCHEN aus dem Leben des Homo Sapiens zu verbannen. Das Ziel besteht darin, so um das Jahr 2012 herum den Sieg über die wahren Menschen, der eben lebt und leben lässt, errungen zu haben. Und das, liebe leser, führt selbstredend (jedenfalls für den gern lebenden und lebensfreudigen Menschen) zum WELTUNTERGANG. Im Sog dessen wird die Revolution im Übrigen auch ihre eigenen Kinder fressen, so dass etwas später nichts Menschliches mehr existent sein wird. Man betrachte nur die Mundwinkel von Renate K., die sich bereits unter dem Kinn treffen... Auf Lebensfreude deutet da GAR NIX mehr hin... Und, liebe Leser, ich mahne Vorsicht an: Nichts auf der Welt hat jeweils soviele Opfer verursacht wie das Tun von Menschen, die per dekreditierter Ideologie die Welt verbessern wollten... Sie sollen Mitspracherecht haben, ja, aber NIEMALS DIE UNGETEILTE MACHT, in diesem Falle die ökoreligiöse Befugnis.

Nun, auch ich habe auf meinen Reisen ins Neandertal so manche Entdeckung gemacht und behaupte seit langem, dass der Mensch sich im Wesentlichen durch das RAUCHEN vom Tier unterscheidet. Diese ganzen unsäglichen Verbote führen daher zwangsläufig zu einem Rückfall ins Vormenschliche und werden im Übrigen längst sozialdarwinistisch begründet...

Hier im Bild sehen wir Maike und Terah bei der Entwicklung der Ursprünge o.g. Darlegungen

Hier sehen wir, wie ein Sommerstorfer Wettkämpfer (re im Bild) noch rasch seinen Nikotinpegel in Vorbereitung der nikotinarmen Langsamstraucherei anhebt (in Berlin UNDENKBAR :-))) )

Nun, der Wettkampf ist seit einer Viertelstunde im Gange, Roman sitzt an der Quelle und plant präzise seine Zeiten....

... und raucht kämpferisch weiter...

... wie auch sein Kollege mit stark gebogener, wettkampfgeprüfter Pfeife.

Der ehemalige ostdeutsche Meister Klaus K. hat sogar seinen Gewinner-Meisterschaftsstopfer mitgebracht. Ausserdem nutzt er gelegentlich seinen Telefonjoker (am anderen Ende seine Ehefau, die sämtliche 178 Paragraphen des Langsamrauch-Regelwerkes auswendig kennt und vor allem, wie man einzelne Regeln ohne Disqualifikations-Gefahr unterlaufen kann :-)))) . Da kann man siegessicher einen heben...

...wie man hier sehen kann : Klaus, der ostdeutsche Exmeister, mit persönlichem Glas.... (Im weiteren Verlauf des Wettkampfes allerdings fiel der Akku des Joker-Handies aus und: Er versagte wider Willen solidarisch mit uns und wurde somit in die Berliner Mannschaft ehrenhalber aufgenommen !) Deine Akkus schicken wir Dir demnächst, haben die aus Versehen nach dem Austausch mitgenommen...

Wettkampf und Smokefighters

und -Innen

Das ist nur ein Zwischenstand ca. drei Stunden vor Ende der Wettkämpfe...

Es folgen nun unendliche Minuten konzentrierter Langsamraucherei, während es auf der Nordhalbkugel langsam dunkel wird... Dann meldet der letzte noch Rauchende auch sein Rauch-Ende und:...

...Hufi hat nun die Zeit- und Siegerliste parat, Dirk entdeckte sich ganz unten und negiert huldvoll die Ergebnisse, raucht heimlich weiter, addiert die Zeit und lacht sich eins... Hufi kann das und fälschlicherweise auch andere Dinge nicht gutheissen und schaut schlicht woanders hin....

Kommen wir jedoch nun zur Wertung:

Bei den Damen beste Teilnehmerin (und insgesamt drittbeste Zeit) : Maike (TKB). Die Urkunden sind etwas kleiner, passen in eine Ausweishülle und dienen zukünftig an der Grenze Sommerstorfs als Passierschein für Berliner... Tja, Dirk: Da haben wir nun Pech gehabt... Ich halte mich dran, auch aus anderen Gründen :-)

Platz zwei bei den Damen belegte Terah (TKB, li.), die ihren Preis von der Siegerin empfängt

Sieger bei den Herren: Uli (TKS)

2. Platz: Vorname folgt, sorry (TKS)

3. Platz: Günther (TKS)

er folgen nun noch weitere Bilder / Beiträge

Einige Bilder von Dirk:

Auch Roman, der Profi in allen technischen Dingen, schickte Bilder vorbei (irgendwie muss der Fotoapparat besser sein, denn es erscheinen keine Rauchschleier...)

.....

Liebe Sommerstorfer,

vielen Dank für die Einladung, freundliche Aufnahme und den schönen Abend in Eurem Kreise .

Vielleicht wird es ja irgendwann wieder einmal so angenehm...

Nils Thomsen

....................................

Heute erreichte mich ein Zeitungs-Artikel mit passender Überschrift

zurück nach oben

 


© TKB 2010