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Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 980
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Montag, 11. Februar 2008 - 0:50 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Film ist Super - er handelt von einer pervertierten Genussmittelindustrie, die durch zynisches Agieren ihre eigenen Lebensgrundlagen untergräbt. Akzeptable Grundaussage, auch wegen der nicht minder zynisch mit den Ängsten der Leute spielenden Trittbrettfahrer der Gegenoffensive, die ebenfalls niedere Motive haben und sich als die GUTMENSCHEN politischen Vorteil verschaffen wollen (und den nur desselben wegen). Humanistischer Film mit toleranter Grundhaltung.

Die Veranstalter hatten sich echt Mühe gegeben mit der Vorbereitung, leider wurde die Arbeit der BAIZer durch Nonsmoker Deichmann (der sowieso schon alle möglichen bedingungen erfüllt bekommen hatte), nicht gewürdigt, insofern:

Die Diskussion war intern unter netten und toleranten Leuten, da der kurz anwesende Berliner RAUCHFREI-Oberguru Deichmann samt zweier hypochondrischer Damen es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, die etwa 3 Meter durch den Schankraum zum Kinosaal zu gelangen (wegen des Qualms :-)) ). Die drei Leute von "Rauchfrei" waren wirklich vor Ort und sind dann aus DEM (vorgeschobenen) Grunde nicht reingekommen, haben vor der Tür etwa 15 min. mit dem Kneiper (der Nichtraucher ist) rumdiskutiert, wie sie nun ohne Gefährdung in den Saal mit dem Podium kommen...Der Kinosaal war übrgens arschkalt, weil die Jungs da extra für den Herrn Oberlehrer Deichmann den ganzen Tag GELÜFTET hatten ... Nun, so entspannn sich dann eine ganz angenehme Diskussion mit Rauchern und Leuten, die als Nichtraucher dieselben zu tolerieren in der Lage sind, jedenfalls in Räumlichkeiten wie Berliner Eckkneipen, die man ja schliesslich nicht betreten MUSS... Mir fiel übrigens in dem Zusammenhang in der Diskussion das Bild von Nonnen ein, die sich in Swingerklubs furchtbar aufregen, Frage: Warum gehen sie rein ?? Nun, Konsens gab es zu der Frage der Lebenseinstellung: Leben und leben lassen. Ebenfalls stand natürlich die Frage im Raum, inwiefern bei angeblich 70% Nichtrauchern die Kneiper nicht SELBST die Rauchfrei-Initiative gestartet haben, der Markt hätte das doch im Falle der Richtigkeit der Zahlen längst selbst zugunsten der Kneipenrendite geregelt... Daraus entsprang dann die Erkenntnis,dass es eben eine typische Eckkneipen-Klientel gibt, die nach der Arbeit auf dem Heimweg kurz mit dem Nachbarn ein Feierabend-Bier zischt, ein Bockwürstchen schnabuliert, eine raucht und dann fröhlich zu Muttern nach Hause geht und für DIESE Klientel stimmen die Zahlen eben nicht... Aber ich glaube, dass den Herren wie SPD-Lauterbach mit seiner Fliege das wirklich scheissegal ist, der sagt sich, dass "diese primitiven Proleten sowieso zuviel saufen, ekelhaft, diese Kneipen, verbieten müsste man die.."... Übrigens: der Laden wurde am Abend brechend voll, erstaunlich, es gibt in Mitte eine breite Kneipenklientel, der überwiegende Teil war übrigens (Raucher + Nichtraucher) im Raucherabteil. Es war WIRKLICH unabhängig von der Forumsrunde und auch erst danach erstaunlich voll in dem Laden... Der Bursche vom Netzwerk + Genussinitiative (Meskes?) war übrigens ganz nett, nur diese Handy-und SMS-Sucht der Jungpolitikermitarbeiter ist FURCHTBAR :-)), in dem Sinne

Gruss NT :-)





Kuegelgen (Kuegelgen)
Erfahrenes Mitglied
Benutzername: Kuegelgen

Nummer des Beitrags: 196
Registriert: 1-2004
Veröffentlicht am Sonntag, 10. Februar 2008 - 19:58 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Und, warst Du da? Wie wars? Den Film kenne ich (nicht schlecht) - wer waren die Diskutanten?
Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 979
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Samstag, 09. Februar 2008 - 1:22 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

PRESSEAUSSENDUNG
(zur sofortigen Veröffentlichung)
Berlin, den 10. Januar 2008

Veranstaltungsankündigung

KAOS Kinoklub am 09. Februar 2008 "Thank you for smoking"

Was ist schon correct?

Aus aktuellem Anlass widmen wir unsere Februarveranstaltung dem Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen und seinen Auswirkungen. Der gesetzliche Nichtraucherschutz wird von den Einen als pure Notwendigkeit angesehen von Anderen als bloße Schikane. Doch kann man durch juristische Reglementierungen wirklich auf das individuelle Verständnis des Allgemeinwohls einwirken oder verschärft ein Verbot lediglich die Kluft zwischen den Parteien und verschleiert worauf es eigentlich ankommt? Die Debatte um Verordnungen sowie deren Umsetzung im öffentlichen Miteinander sind ebenso aktuell wie die versteckte Einflussnahme der PR-Industrie beider Seiten auf den gesellschaftlichen Common Sense.

Welcher Film würde sich zu diesem Thema besser eignen als „Thank you for smoking“? Satirisch und bissig portraitiert er mit brillianter Besetzung die PR Abteilung der Genußmittelindustrie in den Vereinigten Staaten. Hier wird nichts verschwiegen – denn die Wahrheit ist: jedes Opfer wird gebraucht! Das weiß nicht nur Nick Naylor (Aaron Eckhart) der Pressesprecher von Big Tobacco. Schließlich sind die Rechte der Raucher sein Leben, massenwirksame Kampagnen, gnadenlos in Szene gesetzte Versehrte und kriminalisierte Nikotingegner sein Kapital.

Welche Auswirkungen haben die neuen Gesetze auf die Verbraucher und die Gastronomie? Und wie sehen das die Betroffenen selbst? Oder wird die Tabakindustrie zu einem Umdenken gezwungen? Das sind fragen die wir im Rahmen der Veranstaltung thematisieren wollen.


Samstag, den 9. Februar 2008 ab 19 Uhr
in der BAIZ

Christinenstr.1 Ecke Torstraße, 10119 Berlin-Mitte, (U-Bhf. Rosa-Luxemburg-Platz)

Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Eintritt 2 Euro

Gezeigt wird:

"Thank you for smoking"
USA 2005
88 (Min), Regie: Jason Reitman





Infos zur Veranstaltungsreihe:

Eine Veranstaltungsreihe junger Berliner schlägt Brücken zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Mit historischen Momentaufnahmen und kontroversen Gesprächsgästen wollen die Organisatoren des Events Karl- Heinz Kloppisch jr. und Sonia Petner Menschen generationsübergreifend für historische Sachverhalte und ihre aktuellen Auswirkungen sensibilisieren.

Der 1. Mai 1977 in Istanbul, das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 oder die Proteste im Rahmen des G8 Gipfels in Rostock 2007 - das alles sind Tage gewesen, die nicht nur das Leben der Menschen vor Ort verändert haben.

Mit Hilfe dokumentarischer Filme und Diskussionspartner aus Kultur, Politik und Medien soll eine vielseitige, offene Diskursplattform geschaffen werden.


berlin.kinoklub@gmx.net
www.myspace.com/dabeigewesen

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