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Florian Eichhorn (Unregistrierter Gast)
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2005 - 3:55 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Hallo Nils,
B4 = Messe mit Publikumstag(en), siehe auch Frankfurter Buchmesse / IAA. Dann gibts keine Händlereifersüchteleien, es ist für alle etwas dabei - und die Pfeifenmacher/Estateleute können ggf. ihre Tische an dem einen Tag aufbauen. Frage, ob dann Fläche zur Verfügung steht, bzw. Kostenfrage.
Alles kein Problem >B-)
Jedenfalls in der Theorie...
Gruß aus Wiesbaden
Florian

PS NilsT: Lieber Florian, wohl wahr (das mit der Theorie...) :-))
Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 624
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Samstag, 10. September 2005 - 17:05 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Allgemeine und spezielle Gedanken zur Problematik "Pipeshow"

A1. Erfahrungen
ich habe nun selbst 3 Shows veranstaltet, war bei Rolf, bei DANPIPE und auch bei anderen dabei. Einiges aus dem Rücklauf wurde registriert und ausgewertet. Was stellte ich persönlich fest ? :

-im Verhältnis zum Aufwand hielten sich die Besucherzahlen sehr in Grenzen.
-Die Befürwortung im Netz und anderswo ist die eine Sache, sich dann aber wirklich zum Ort zu bewegen und körperlich incl. finanzieller Mittel anwesend zu sein, eine andere.
-eine regelrechte Unterstützung durch die Produzenten (wegen des Pfeiferauchens als solchem) ist mässig
-bezahlte Werbung in den Medien war wegen der Kostenintensität relativ wenig zu finden
-die Veranstaltungen fanden in der Fachpresse relativ wenig Beachtung, auch weil diese Presse eher werbegeld- als themenorientiert agiert.
-da die Ausrichter selbst Händler sind, gibt es starke Widerstände aus der benachbarten oder überhaupt konkurrierenden Händlerschaft, zumindestens Desinteresse und Nicht-Publikmachung. Ich hatte sogar eine Anzeige und Polizeibesuch, weil es sich um den Totensonntag handelte.
-die Medien nehmen wenig, gar nicht oder sogar ablehnend Notiz, was sicher mit der allg. pol. Meinungsbildung gegen das Rauchen zusammenhängt
-die Aussteller waren in der Regel mit den Umsätzen unzufrieden, allerdings andererseits auch wieder ganz angetan vom Kennenlernen und der Tatsache, dass überhaupt noch Händler sich die Mühe "mit sowas :-))" machen.
-die Besucher reagierten in der Regel positiv
-im Nachgang gab es gelegentlich herabwürdigende und besserwisserische Kommentare
-im Netz engagierten sich einige Freunde aktiv und gratis bei der Bekanntmachung, auch indem WEB-Hilfen bereitgestellt wurden usw.
-ein breiter Konsens zur Befürwortung eines "Pfeifenevents" bei Produzenten-Grosshändlern-Händlern-Machern-Klubs-K onsumenten-Fachmedien-Medien usw. konnte bisher nicht hergestellt werden, aber die Gespräche dazu verdichten sich
-einige Ausrichter oder potentielle Ausrichter begreifen sich eher als Konkurrenten denn als Mitstreiter einer gemeinsamen Sache,

A2
Objektive Interessenlage

Wer ist objektiv dafür ?
-aktive Konsumenten, Fans und Liebhaber
-viele An-und Verkäufer
-aktive Macher / kleinere Händler
-einzelne Firmen/Produzenten,
-Teilverbände/ansässige Klubs
-einige aktive Kulturleute und Stadt- / Stadtbezirksräte

Wer ist objektiv dagegen? (nicht böse, nur eben nachvollziehbar)
-etablierte Händler, da sie es echt nicht mehr nötig haben und einige Konsumenten sich anders orientieren könnten
-Verbände, die verkrustet sind und einfach kein Interesse an Arbeit mit ungewissem Ausgang haben und allerdings auch tatsächlich in der Misere sind
-Produzenten, die selbstverständlich in Konkurrenz mit anderen agieren und sich lieber vom kleiner werdenden Kuchen ein anteilig grösseres Stück herausschneiden wollen als eine Gemeinschaftsaktion zu unterstützen.
-Leute, die im Grunde längst über den deutschen Markt lachen und längst auf andere Märkte ausgewichen sind.

A3 Subjektives

Natürlich spielen auch persönliche Abneigungen, Eitelkeiten, Selbstdarstellungsgeschichten, Klüngelwirtschaft usw. eine wesentliche Rolle. Das ist positiv und negativ zugleich. Dazu kommt noch der Respekt vor der sog. öffentlichen Meinung (NG´s, HP´s....), die jemanden bestärken, aber auch ohne Rücksicht auf sein Engagement als solches einfach niedermachen kann (ich erinnere mich noch gut an einige nachgelegte Postings gegenüber Rolf, der sicher ÜBERHAUPT nicht angegriffen worden wäre, wenn er ÜBERHAUPT KEINE SHOW ORGANISIERT hätte!) Die Frage ist also auch, ob man bereit ist, sich das anzutun.

B. Vorschläge/meine Auffassung

B1 Variante Zusammenarbeit mit ideelem Gehalt und (natürlich) Umsätzen:

1. Ort: Der Veranstaltungsort muss schon allein wegen der ansässigen Bevölkerung das zahlenmässige Potential haben, eine Veranstaltung der Art durchzuführen. Er muss ein auch ausser der Show interessantes Umfeld sowie gute Verkehrsanbindung/Unterbringungsmöglichkeiten haben und einigermassen zentral liegen, dabei vielleicht auch EU-Osterweiterung nicht vergessen..
2. Der Ausrichter sollte neutral sein, da zB Händler immer mehr Gegenwind als Mithilfe bekommen. Also müssen Klubs / Messefirmen/ verbände angesprochen und integriert werden.
3. Es darf keine Veranstaltungsinflation geben. Also eine grosse Sache im Jahr an zentraler Stelle (Produzenten-Grosshändler-Händler-Macher....) sowie mehrere lokale, die dann mit Händlerunterstützung und vielleicht begrenzter Ausstellerzahl durchaus Sinn machen. Im Rahmen der zentralen Show müssen sich die Unterstützer jeweils im Interesse der Sache selbstzurücknehmen.
4. Die Fachpresse sollte aktiv werden, die Produzenten sollten im Rahmen ihrer ohnehin geschalteten Werbung die Massnahme unterstützen.
5.Die Medien sollten ua auch wegen des kunsthandwerklichen, traditionellen Aspektes usw. eingebunden werden.
6. Die Verbände müssen integriert werden, dazu sicher Wettrauchen, Vorträge....
7. Dazu könnte dann ein Vorbereitungs-Gremium geschaffen werden, welches in aufgabenteilung agiert und evt. sogar über Gewerbl.-Spendengelder verfügen würde (pipeshow-altes handwerk.eV?).
8. ein pseudodemokratisches Zerreden muss verhindert werden.
9. einige Produzenten sollten sich fragen, ob sie nur umsatzorientiert fördern oder ob auch das Engagement des einzelnen eine Rolle spielt. Manche Klubs/Händler/HP-Macher (zB DAFT) zum viel "für´t Janze" und vermissen gelegentlich ein Schulterklopfen.
10. schön wäre eine breite Teilnahme auch aus dem Zubehör/Zigarren/Whisky.....usw. Bereich
11.

B2 Variante Geldverdienen :

ein finanzkräftiger neutraler Messeveranstalter/Privatmann mit oder ohne Unterstützung von verdeckt und offen agierenden Interessenten , (die sich leider untereinander oft nicht grün sind) macht das eben einfach und wird reich :-))

B3 Variante Gross-Sponsor

ein grosser Produzent organisiert ein vergleichbares Event unter SEINEM Namen (nur zB: McBaren-Tage) und lädt andere Aussteller dazu ein

B4

eine Händlermesse wird um einen Tag/einige Tage verlängert und in dieser Zeit offen (zB Intertabak). Die Argumente dagegen sind bekannt und leicht zu entkräften.

B3 Kombinationen aus B1/2/3/4
---------------------------------------

C. Persönliche Konsequenzen

C1
Ich bin bereit, mich zu engagieren, auch wenn diese durch mich favorisierte jährliche Show in Cuxhaven (etwas wenig allgemeines Umfeld) oder Hannover, Frankfurt oder weiss der Kuckuck stattfindet. Ich hätte gern, wenn einer wie Rainer Barbi der Senior wäre, der sich nicht überarbeiten soll, aber zusammen mit anderen (vielleicht O.Kopp, DANPIPE....) wohlwollend (und verbal ALLGEMEINVERSTÄNDLICH :-)) ) die Übersicht behält und fördernd wirksam wird, ohne sich in endlosen Disskussionen wer-wo-wann etc. zu verlieren. Steht was fest, mach ich mit und ordne eigene Termine dem unter. Viele Bekannte denken ähnlich.

C2 "Berliner Pipeshow / Pfeifenspektakel"

Wird weiter jährlich oder 2x järlich durchgeführt und dient unter anderem dem Treffen von jüngeren/unbekannteren Pfeifenmachern (von denen einige mittlerweile Kontakt mit Händlern/Grosshändlern bekamen und etwas bekannter wurden). Der Spagat zwischen Anzahl / Berühmtheit der Aussteller als Besuchermagnet und Umsatz des einzelnen Ausstellers wird in diesem Jahr durch Konzentration auf die relativ grosse Region Berlin/Umland verbessert, da die Erfahrung lehrt, wie ungern viele Diskutanten tatsächlich Auto oder Bahn benutzen. Durch Integration des "Berlin-Cups" im Langsamrauchen und verschiedene andere Ideen soll es einfach eine nette Veranstaltung werden, in dessen Zentrum das Berliner Tabakskollegium samt Laden und Elsenstein steht. Das führt naturgemäss wieder zu Differenzen, nun gut. Jedenfalls lade ich auch andere Händler/Flohmarktstände/Privattauschbörsenfreunde ein. Bedingt durch den immer noch nicht abgeschlossenen Ärger mit dem ausgeräumten Laden und dessen Folgen wäre Hilfe bei der medialen Vorbereitung hilfreich. Ein Aspekt ist natürlich wieder die Vorbereitung unseres Beitrages an der "Berliner Obdachlosenweihnachtstafel" . Termin in diesem Jahr wie bekannt 18.-20. November.

In den nächsten Tagen wird die Terminplanung unter

http://www.tabakskollegium-berlin.de/discus/messages/123/1513.html?1104479002

usw. präzisiert

Gruss NilsT

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