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Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 180
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Montag, 19. Mai 2003 - 5:03 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Liebe Pfeifenfreunde und Genießer im Allgemeinen !

Wenn Ihr Euch mit den nachfolgenden Zeilen anfreunden Könnt, dann versendet Kopien an Euch bekannte Adressen und tragt Euch hier ein.

Offener Brief an Politik, Medien, Tabakindustrie und -Handel, Verbände, Verbraucher

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Die Depressionen eines deutschen Pfeifenmachers oder mich Kind mit dem Bade ausgeschüttet so fühlend oder auch: Die Panik auf Regierungsbänken
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Da ist sie also definiert, die Lösung unserer deutschen Probleme: Man nehme ihn einfach, den kleinen Mann, schultere ihm die Finanzierungslücken auf und erpresse mittels dieser Last über den Konsum von Tabak aus ihm das Weißblech zur Weiterführung eines chaotischen Zustandes. Ja, ja, da blutet er so vor sich hin, der tabaksüchtige Schnösel, der Stinker, der Prolet . In deutscher Gründlichkeit verpönen wir erst den Fleischgenuß, echauffieren uns über die Autofahrer, zügeln den ungehemmten Sex, schreiten sogleich weiter, dem Säufer das Messer an die durst´ge Kehle zu setzen, um gleich darauf den Krimi in der guten Stube zu verbieten... Jedoch, nein, nein, doch nicht verbieten, nein, zahlen lassen wir ihn, den einfach so vor sich hin Lebenden. So sind wir, immer gleich noch die Unfallversicherungsbeiträge des Freizeitsportlers erhöhend. Wir reformieren, retuschieren, disputieren, konstatieren, fernsehtalken, kleinviehmelken. Nur eines, das tun wir nicht, etwas wirklich Mühevolles: Miteinander Reden, uns gegenseitig bildend. Zum guten Maße zurückfindend.

Da sitze ich nun, als Pfeifenmacher, inhaliere mein Pfeiflein nicht in die Lunge, bemühe mich um eine gute Raumnote (obwohl doch lieber Latakia rauchend) und bin längst – unmündiges Kind, das ich bin - mit dem Bade ausgeschüttet. Vom ökonomischen Hebel derart gebeugt, so umgeworfen in der Lache zappelnd, frage ich mich immer noch verwundert, ob es denn wahr ist, den suchtkranken Pegelraucher behufs der Schlaglochsanierung unserer gesamtstaatlichen Finanzierungsdecke gleichzusetzen mit dem netten, am Abend sein Zigarrchen oder sein Pfeiflein schmauchenden Genießer, gleichwohl mit der ermüdeten Hausfrau und Mutter, die denn am Wochenende die verdiente elegante Zigarette sich entzündet.... Ja, anscheinend, den elenden Kühetöter, Fischeangler, Reheschießer, Eieresser, den Gaspedaltreter, Dosentrinker, Kleingartenbewässerer, den Allschuldschulterer, den braucht der Hans, den Dummdödel eben, der noch etwas Freude hat und dieselbe sich nicht verbieten lassen will. Maßlos in seiner Gier ist der Staatssack, maßlos der Begünstigte desselben. Es ist das Maß, welches das Gift macht, und das maßlose Panikmachen auf den Regierungsbänken ist Gift, Gift für die gute Laune, Gift für die kleinen Händler, Gift auch für den logischen Verstand des Mathematikers, der doch weiß, daß das Erpreßte sowieso nicht reichen wird und außerdem das Geld einfach auf nichtregulierte Weise an den U-Bahnhöfen und anderswo den Besitzer wechselt...und verschwindet in andere, dann wieder deutsche Taschen. Ungesehen zwar, aber doch kreislaufend.

Und daran, an all dem bin ich mitschuldig ? Ich verkaufe Euch den Tod auf Raten ? Ich stelle im Grunde die Mordmaschinen her ? Ich, der kleine Pfeifenmacher, bin Soldat im Regiment der Exekutierer ? Auch noch das allgemeine Unglück bringe ich Euch ? So daß ich nun alles bezahlen soll ? Ich, der ich da so glücklich sauge am Acryl, welches am Bruyere befestigt ? Nun, sicher, nur zu, Ihr Berliner Entscheidungsträger, die Ihr schon heimlich schmöken müßt, die Ihr schon gehemmt seid, offen zu Euren Schandtaten Euch zu bekennen, Euch selbst die öffentliche Freude verbietet, daher Meilen sammelt, um anderswo heimlich und unbeobachtet den Genüssen zu frönen, auch das bezahl ich gern, wirklich gern, nur wirkt vielleicht das Abendpfeifchen, das Dienstbierchen, das freizeitliche Fußballknödeln der jungen und alten Herren, der unschuldige Stumpen im Mundwinkel vom Großvater denn doch lebensverlängernd auch für uns Pöbel, die wir auf Deutschlands Plätzen uns tummeln müssen. Wo ist sie hin, die Toscana - Fraktion, wo sitzt er heute, der Helmut Schmidt, wo dampft des dicken Pfälzers Rauchgerät ? Der Friederich, der Friederich, da fährt er zum deutschen Pfeifenwettbewerb – wo ist der Stammtisch , an dem er kommunizieret mit uns Zahlemännern ? Oder der Peter, glücklich in der "Welt am Sonntag" sein Bild sah ich heute im Dampfe... wann holt er zum Transport die dargebotene Friedenspfeife ab ?

Und alle sind sie doch bei mir im Laden, die Opfer der Sucht, die Gelegenheitsraucher, die Imagebewußten mit Cohibakaufgelüsten ( da tut´s auch die Hülle in der Hemdtasche ), die Ästheten mit dem Blick für schöne Formen in der Pfeifenabteilung oder bei den Damen an der Kasse....

Laßt uns also etwas anderes tun: Kommt her, Ihr Ärzte, Politiker, Pädagogen und Wissenden und begleitet den Pegelraucher auf dem Weg zum Abendpfeifchen, den Kurzenklarenschnapsverschütter zum Wein-mit-Frauchen-Trinker, den Fresser zum Esser, den Raser zum Langsamfahrerdiefahrtgeniesser ... Ihr Medien , schaffet ein Klima der maßvollen Freude, nicht eines der Verbote, der Depression oder des Zwergenaufstandes. Die Genußfähigkeit muß allerdings wieder erlernt werden in diesen hektischen Zeiten der schnellen Schritte, der kurzen Pausen und der knappen Kassen. Thema der Stunde : Wie halte ich Maß ? Wie erfreue ich mich am Einfachen ? Was konsumiere ich für mein hart erarbeitetes Geld – und wie ? Dazu braucht es Lehrer. Einer davon, für einen kleinen, klitzekleinen Teil der Möglichkeiten, bin ich. Herein also in die gute Schulstube der Umschulung vom Teerlungenbesitzer zum friedlichen Rauchwökchenproduzenten, vom heimlichen Selbstvorwurfsbeladenen zum kommunikativen Pfeifenfreund... Nur zu, angemeldet für die Pfeifenfahrschule in Berlin, herein mit den neuen Werbekonzepten, weg mit dem Marlboromann. Der ist nicht wirklich frei. Der braucht seinen Pegel. Gleichwohl muß er aber doch nicht gleich erschossen werden. Also redet mit ihm, gebt ihm sein Pfeiflein und seinen Bourbon nach dem Essen, dann schießt der auch nicht. Werben wir ihn also ab aus der Mannschaft der uniformierten Stäbchenverehrer ! Reden wir mit ihm, er weiß es nicht besser ! Sprecht ihn an, den Pipenfreund am Nachbartisch, Euer Grundstück müßt Ihr nicht verpfänden für das Vergnügen, die Schwelle ist so hoch nicht, die Ihr überschreiten müßt auf dem Wege zum unschuldigen Vergnügen weg vom heimlichen Muß....

Eins will ich noch sagen: Mein Sohn ist bald 14, da geht’s dann los. Daß er sein schönes Taschengeld verquarzt und die Lunge gleich dazu, das will ich wahrlich nicht. So rede ich mit ihm und noch fand ich kein Schächtelchen in seinem Zimmer. Aber in 10 Jahren, wenn vielleicht mein Enkel da im Garten herumkrabbelt, dann möchte ich schon darauf anstoßen mit ihm, dem Sohne, und , so meine ich, dann, wenn die Sonne sinkt und das Krabbeltier süß schläft in seinem viel zu großen Bett, dann ist es Zeit für ein friedliches Rauchwölkchen aus einer meiner Pfeifen, die ich ihm, dem jungen Papa, baute, und sei´s nur wegen der Mücken........Ich hätte es mir damals von meinem Vater gewünscht.

Habe ich eingangs was von Depressionen geschrieben ?

Hab ich. Mir geht´s aber wieder besser jetzt , mein Tabaksbeutel ist noch offen... Da ist noch etwas darin, auch für gute Freunde oder die, die es werden wollen.....

Mit freundlichen Grüßen

Nils Thomsen, das Unschuldslamm
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Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 181
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Mai 2003 - 13:12 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Liebe Tabakfreunde,
die SPD Zentrale hat geantwortet, darauf ich wieder geschrieben, beide Artikel im Folgenden:

Antwort des Parteivorstandes der SPD auf meinen offenen Brief vom 19.Mai

Sehr geehrter Herr Pfeifenmacher,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 19.05.2003 und Ihr Interesse an der Politik der SPD.
Es gibt viele überzeugende Gründe für eine Erhöhung der Tabaksteuer:
Die geplante Erhöhung der Tabaksteuer ist Teil der Gesundheitsreform 2003, die vorsieht, mit dem dadurch schätzungsweise zu erzielenden Mehraufkommen von ca. 4 Mrd. € versicherungsfremde Leistungen (Mutterschaftsgeld, Medizinische Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft, etc.) aus der Gesetzlichen Krankenversicherung heraus zu nehmen.
Diese Maßnahme ist aus gesundheitspolitischen Gründen gerechtfertigt:
Einer Studie der Universität Ulm zufolge, werden jährlich ca. 5 Mrd. € für die unmittelbare Behandlung tabakbedingter Erkrankungen aufgewendet. Hinzu kommen ca. 13 Mrd. € durch Arbeitsausfall und Frühverrentung, so dass das Gesundheitssystem durch das Rauchen mit insgesamt rund 18 Mrd. € belastet wird. Ganz zu schweigen von den durch Tabakkonsum verursachten 110.00 Todesfällen pro Jahr.

Im EU-Durchschnitt liegt der Preis pro Zigarettenpackung bei 3,60 €, in Deutschland beträgt der durchschnittliche Preis pro Packung 3,00 €, so dass durch die geplante Steuererhöhung eine Anpassung an das europäische Niveau erfolgen wird. Zum Vergleich: In den USA gibt es regionalisierte Tabaksteuern, die z.B. in New York zu einem Tabakpreis von 7 € je Packung führen.

Eine negative Auswirkung auf die Konjunktur ist nicht zu erwarten, da im Gegenzug die Krankenversicherungsbeiträge gesenkt werden können.

Im Übrigen hat es jeder und jede selbst in der Hand, sich der Mehrausgaben zu entziehen, indem er/sie den Tabakkonsum reduziert oder – noch besser – völlig einstellt.

Suchtprävention:
Die alarmierenden Zahlen, welche mit Tabakkonsum verbunden sind, müssen uns in jeder Hinsicht zum Handeln veranlassen. Seriöse Schätzungen gehen davon aus, daß bis zu 140.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland an den Folgen des Rauchens sterben. Es ist skandalös, daß unsere Gesellschaft akzeptiert, daß
· das mittlere Rauchereinstiegsalter im Kindesalter bei 12- bis 14-Jährigen liegt,
· nachweislich junge Raucher das höchste Abhängigkeitspotential entwickeln und somit schwerer als Erstkonsumenten im Erwachsenenalter vom Rauchen Abstand nehmen koennen,
· der Raucheranteil der 12- und 13-Jährigen mittlerweile bei zehn Prozent liegt,
· 38 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 12 und 25 Jahren sich als regelmaessige beziehungsweise Gelegenheitskonsumenten bezeichnen,
· junge Raucherinnen ein 70 Prozent höheres Risiko besitzen, später an Brustkrebs zu erkranken,
· weltweit jährlich zehn Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens sterben,
· 55 Prozent der Nichtraucher beklagen, daß Sie unfreiwillig passiv rauchen müssten,
· 20 Prozent aller Schwangeren in Deutschland rauchen, wovon 154.000 Säuglinge betroffen sind,
· vermutlich 90 Prozent aller Lungenkrebsfälle auf die Folgen des Rauchens zurückgefuehrt werden können,
· nichtrauchende Ehepartner von Rauchern ein signifikant erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben (Frauen 30 Prozent, Männer 20 Prozent),
· 1,4 Prozent der gesamten Lohnkosten in Deutschland aus den Wirkungen des Tabakkonsums resultieren,
· die durch Tabakkonsum direkt ausgelösten Gesundheits leistungen in den Versicherungssystemen sich jährlich auf 17,5 Milliarden Euro summieren,
· die indirekten Kosten des Rauchens auf 28,6 bis 43,4 Milliarden Euro geschätzt werden.

Gerne wird das Konsumieren von Tabakwaren zur Genußgewohnheit verklärt. Es ist wissenschaftlich belegt, daß das in Tabakprodukten enthaltene Nikotin eine abhängig machende Substanz ist. Nach WHO Klassifikation sind zwischen 70 und 80 Prozent aller Raucher abhängig. Somit ist die Zahl der gerne benannten und die Freiheit liebenden Genussraucher im Vergleich zu den Abhängigen deutlich geringer.

Die geplante Tabaksteuererhoehung ist in erster Linie eine präventive Maßnahme. Junge Menschen sollen von der Nikotin-Sucht geschützt werden. Dass ein höherer Preis vom Tabakkonsum abhält, gilt als erwiesen.

Die Regierungskoalition wird ihre Bemühungen in Zukunft
fortsetzen, dem Rauchen als Suchtrisiko zu begegnen.

Mit freundlichen Grüßen

(Name auf Wunsch des Urhebers unkenntlich gemacht)

SPD Parteivorstand
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Sehr geehrter Herr (Name auf Wunsch des Namensinhabers unkenntlich gemacht), zur Weiterleitung an die Parteispitze, die vielleicht einen Hauch Interesse an der Ursprungsnachricht und auch an der jetzt folgenden Antwort haben sollte ( dies schreibt Ihnen NIls Thomsen und nicht Herr Pfeifenmacher, was Ihnen übrigens bei näherem Lesen und Verzicht auf die Standardantwort hätte auffallen müssen),

niemand bestreitet die Schädlichkeit des Suchtrauchens. Verwerflich ist nur Ihre altbackene, einseitige und im Endeffekt dann nicht zur Beseitigung des Übels angesetzte finanzielle Belastung der Menschen, sie schiessen wie immer viel zu kurz.
Ihr Ansatz muß in jedem Falle begleitet werden mit erzieherischen Maßnahmen, die die Menschen emotional anrührt und zunächst weg vom Suchtrauchen hin zum Genußrauchen und dann weiter führt. Wollen Sie allen Ernstes das Grillen von Fleisch im Garten, das gepflegte Weintrinken, das Feierabendbier, das Autofahren usw. letztendlich auch noch ausrotten? Die Verbote als auch die immer angesetzten ökonomischen Hebel nutzen herzlich wenig, wenn sie nicht durch als angenehm empfundene Alternativen begleitet werden. DIE hatte ich Ihnen angeboten. Es wäre doch schön, einen Teil der Suchtraucher wenigstens gelegentlich davon wegzubringen und sie nicht in die Fänge der Zigarettenmafia zu schicken. Es wäre doch schön, diesen Leuten einfach kulturelle und genussbezogene Bildung zu vermitteln und dann Zigarettenraucher zum Genuss gepflegter und eingeschränkter Tabakwaren zu bringen, so dass wenigstens noch eine Alternative bleibt. Sie bieten nichts, aber auch gar nichts Alternatives an und beschränken sich auf die Auffüllung des Staatssäckels. Ich glaube Ihnen nicht, daß Sie die Mittel sinnvoll verwenden. Jedenfalls biete ich Ihnen an, neben dem auch durch mich befürworteten Wege des Verbotes von Suchteinstieg im frühen Jugendalter eben auch den Weg der Mäßigung zu befördern. Klipp und klar, wenn Sie so wie so oft zuvor lediglich das Verbot oder die Erpressung bevorzugen , bauen Sie wirklich hohe emotionale Schranken auf. Dazu mpüssen immer auch Angebote gehören, die Sucht loszuwerden. Eine von vielen kann sein, sich in seiner Sucht zu mäßigen, also zum Beispiel sich mit dem Pfeiferauchen zu beschäftigen. Das hatte ich Ihnen gratis angeboten. Auch die Pfeifenraucherfahrschule ist kostenlos. Oder stört Sie die moralisch verwerfliche Möglichkeit, damit Geld zu verdienen ?

Ich hätte beispielsweise nichts dagegen, mit einem Nikotinpflaster verteilenden Arzt gemeinsam für diejenigen dazusein, die das Suchtrauchen beenden wollen, aber den Genuss nicht missen möchten. Wenn Sie diese Initiative unterstützen, ist das gut. Es gibt einfach keinerlei Argumentation dagegen. Wenn Sie die Initiative nicht unterstützen, zeigt das auch publizistisch verwertbar, dass es Ihnen wirklich nicht um Kommunikation geht. Wenn Sie aber mit uns gemeinsam kommunizieren, würde das eine Effekt haben, den die alte Tante SPD schon lange vermissen läßt : Den Weg zu den Menschen über die Emotion. Sie, meine Damen und Herren, bauen negative Emotionen auf.

Im Grunde müssten Sie mir diese Ideen als Konzeptarbeit bezahlen, das stelle ich mal so in den Raum. Ich schwöre Ihnen, dss in der nächsten Zeit ein Mediziner mit mir gemeinsam in der Öffentlichkeit dieses Konzept publik macht. Dazu brauchen wir aber Multipilikatoren, wären jedoch gleichzeitig für Ihre Konzeption mittätig. Wenn Sie nicht mitmachen, heißt das auch, dass Sie die Steuermehreinnahmen wirklich benötigen und demzufolge eigentich, im tiefsten zynischen Innereren den Suchtraucher zur Finanzierung Ihrer Projekte dringend benötigen.

Insofern ist Ihre Antwort auf meine Mail derselben nicht angemessen.

Mit nicht so freundlichem Gruss

Nils Thomsen,
der ein Pfeifenmacher ist und nicht so heißt.
Nic (Nic)
Moderator
Benutzername: Nic

Nummer des Beitrags: 112
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Mai 2003 - 19:17 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Hallo Nils,

Die Mail der SPD zeigt leider sehr genau, wie wichtig das "Wahlvieh" nach der Wahl ist...

Ich unterschreibe Deine Antwort.

Nic
Mcpipe (Mcpipe)
Junior Mitglied
Benutzername: Mcpipe

Nummer des Beitrags: 7
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Dienstag, 20. Mai 2003 - 22:08 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Die Antwort geht am Thema vorbei. Im oberen Drittel wird noch von Politikinteresse gesprochen. Liest man etwas weiter wiederspricht sich doch einiges. Zitat:"Im Übrigen hat es jeder und jede selbst in der Hand, sich der Mehrausgaben zu entziehen, indem er/sie den Tabakkonsum reduziert oder – noch besser – völlig einstellt." Meine Antwort: Prima entfallen doch die Steuern. Welchem Topf entnehmen wir nun die fehlenden Gelder ? Atemluftsteuer - Jogger und Leistungssportler besteuern ? Irgendwo ist Schluß.
Zigaretten lassen sich unter Kühlung über Jahre aufbewahren. Wenn jetzt alle "hamstern" würden, kauft nach der nächsten Erhöhung der Tabaksteuer keiner mehr 1 Zigarette für die Dauer von 1-3 Monaten. Welchen Steuerausfall hätten wir nun? Ganz zu Schweigen von den mindestens 10.000 Arbeitsplätzen. Analog zu der Brauereien - Pfand.
Meine Unterschrift ist hier.
Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 185
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Mai 2003 - 12:48 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Liebe Leute,
da haben wir die nächste Mail aus der SPD-Zentrale, aber meinen Namen kennen die immer noch nicht..also wieder Standardmail, nächste Stufe:

Sehr geehrter Herr

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 20.05.2003 und Ihr Interesse an der Politik der SPD.
Ihre Ausführungen haben wir sehr aufmerksam gelesen und mit Interesse zur Kenntnis genommen. Wir werten alle an den Parteivorstand gerichteten Schreiben sehr sorgfältig aus; somit fließen auch Ihre Anregungen und Hinweise in die Meinungsbildung mit ein.

Ich schlage vor, Sie reden einmal persönlich mit Ihrem Bundestagsabgeordneten.
Auf Wunsch sind wir bei der Kontaktaufnahme gern behilflich.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Müller

SPD Parteivorstand
Bürgerservice

Tel.: +49 (0)30 25991 500
Fax: +49 (0)30 25991 346

mailto: parteivorstand@spd.de
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Postanschrift:
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin

exclusiv für SPD Mitglieder:
http://www.spd-online.de

------------------
Sehr geehrter Herr Müller,

Danke für ihre Mail, auch wenn sie an eine Namenlosen ging. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich im Folgenden als Herrn Thomsen benennen würden.

Den Kontaktvorschlag nehme ich gerne an und erwarte Ihre Antwort. Schön wäre es, wenn Sie Herrn Struck darüber informierten, dass die eigens für Herrn Bush hergestellte Friedenspfeife immer noch der Abholung harrt. In dem Zusammenhang bitte ich um einen Termin, um nun endlich die Pfeife auf den Weg zu bringen. In Gesprächen mit meinen arabischen Wasserpfeifenfreunden wurde auch über die Möglichkeit nachgedacht, diesen Weg über die arabischen Staaten zu beschreiten. Die völlige Ignorierung der Idee empfinde ich im Übrigen als bedauerlich, da sogar die USA Botschaft wenigstens eine nette Antwort übersandte. Alles darüber finden Sie unter den Links am Ende dieser Mail.

Frdl. Gruss

Nils Thomsen (Berliner Pfeifenmacher)
----------------
Nils Thomsen Laden Telefon 030-53210102
Nils Thomsen Pfeifenmacher
http://www.nils-thomsen-pipes.de
Nils Thomsen Privat http://www.nilsthomsen.berlin.ms
Nils Thomsen Events http://www.nilsthomsen.events.ms
Berliner Tabakskollegium http://www.tabakskollegium-berlin.de
Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 188
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Mai 2003 - 14:03 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

SPD zum dritten

Parteivorstand der SPD <parteivorstand@spd.de> schrieb am 21.05.03 12:47:48:
>
> Sehr geehrter Herr Thomsen,
>
> vielen Dank für Ihre E-Mail vom 21.05.2003 und Ihr Interesse an der Politik der SPD.
> Ihren Namen wollte ich in der Anrede nicht vergessen, hier ist mir ein Fehler unterlaufen und möchte mich hierfür entschuldigen.
>
> Der zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete für Ihren Wahlkreis ist Siegfried Willy Scheffler.
>
> Wahlkreis-Büro
> Grünauer Straße 8
> 12557 Berlin
> Tel.: 030/65 49 62 04
> Fax: 030/65 07 00 50
> eMail: siegfried.scheffler@wk.bundestag.de
>
> Unser Bundestagsabgeordneter vor Ort kann Ihnen sicherlich in Ihrer Angelegenheit weiterhelfen.
>
> Bin gerade über Ihre Homepage gesurft. Interessant!
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Norbert Müller
>
> SPD Parteivorstand
> Bürgerservice
>
> Tel.: +49 (0)30 25991 500
> Fax: +49 (0)30 25991 346
>
> mailto: parteivorstand@spd.de
> http://www.spd.de
>
> Postanschrift:
> Willy-Brandt-Haus
> Wilhelmstraße 141
> 10963 Berlin
>
> exclusiv für SPD Mitglieder:
> http://www.spd-online.de

meine Antwort:

----------------------
Lieber Herr Müller, ( Anrede liebevoll verändert ! :-)) )

auf dass wir uns nicht falsch verstehen : Das Ganze ist nicht MEINE Angelegenheit, sondern die Angelegenheit vieler Menschen, einige mit ganz speziellen Wünschen und Problemen. Daran habe ich Interesse. Die Vermittlung von tatsächlichen oder vermeintlichenWahrheiten an die Bürger scheint dagegen IHRE Angelegenheit zu sein. Auch im Hinblick auf die Durchsetzbarkeit Ihrer Politik scheint mir Ihr Vermittlungsteam hilfebedürftig zu sein, auch was Reaktionsschnelligkeit und Abbau von Ignoranz betrifft. Sie wissen doch: Wer zu spät kommt....

Zu Ihrem "zuständigen Bundestagsabgeordneten :-))" Herrn Scheffler nehme ich selbstredend Kontakt auf. Hoffentlich ist das ein Geniesser ! Unbedingten Kontakt benötige ich zu einem kompetenten pfeiferauchenden Mediziner mit Humor.

Gruss Nils Thomsen
Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 189
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Mai 2003 - 14:10 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Im Folgenden die mMail an Herrn Scheffler, Bundestagsabgeordneter der SPD:

Sehr geehrter Herr Scheffler,

Bitte lesen Sie unter http://www.tabakskollegium-berlin.de den thread

http://www.tabakskollegium-berlin.de/discus/messag es/2/264.html?1053514102

wenn der Link nicht funktioniert , dann gehen Sie ins Forum und dann ins offene Forum, dort beginnt der thread "offener Brief...".

Dort finden Sie den gesamten Schriftwechsel mit Ihrem Parteivorstand. Allerdings geht es um mehr.

Ich lade Sie herzlich zu einer unserer Veranstaltungen ein, die nächste ist die Pfeifenfahrschule am 22. 05. 2003, 19.00 Uhr. Andere Termine finden Sie unter der Rubrik : "Termine" auf der Hauptseite.


Bitte informieren Sie sich auch zum Komplex "Friedenspfeife" unter http://www.nils-thomsen-pipes.de -- Thomsen News, wozu Sie auch ein nettes Fernsehvideo bei Kurzvideos (meine Hauptseite unten links) finden.

Wenn Sie gelegentlich mein Geschäft aufsuchen, finden Sie eine Menge Zeitungsartikel zu meiner Arbeit an allen möglichen Plätzen an den Scheiben, besonders im Inneren des Kinos am "berühmten" Pfeifenladen...

freundliche Grüsse
--
Nils Thomsen Laden Telefon 030-53210102
Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 195
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Mai 2003 - 9:13 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Entschuldigung wegen überzogener Reaktion beim SPD Bürgerservice

Sehr geehrter Herr Müller !

Wir TKB-Pipenfreunde freuen uns auf ein konstruktives, freundliches und tolerantes Gespräch mit Ihrem Kollegen unseres Wahlkreises. Wir arbeiten integrativ und Austausch in den Auffassungen führt immer zu besserem Verständnis und vielleicht auch zu gemeinsamem Vorgehen. Gemeinsamkeiten gibt es immer, so auch hier. Suchtrauchen ist unsere Sache nicht, die jahrhundertealte Kultur des Tabakgenusses dagegen schon.

Für die etwas überzogene Reaktion auf die Namensfehler etc. entschuldige ich mich, auch bei Ihrem Kollegen , ich bin zu recht dafür kritisiert worden. Auch diese Zeilen werden im thread des Tabakskollegiums veröffentlicht.

Also, seien Sie bitte nicht länger sauer, falls Sie es überhaupt waren. Denn es war ja klar, dass es nicht persönlich gemeint war, sondern die Reaktion beschleunigen sollte. Danke ebenfalls für die Vermittlung des Kontaktes zu Ihrem Kollegen, den wir bereits eingeladen haben.

Mit freundlichen Grüssen

NIls Thomsen
Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 196
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Freitag, 23. Mai 2003 - 22:04 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Parteivorstand der SPD schrieb am 22.05.03 15:34:04:
>
> Sehr geehrter Herr Thomsen,
>
> vielen Dank für Ihre E-Mail vom 22.05.2003 und Ihr Interesse an der Politik der SPD.
> Auf meiner Seite gibt es keine Verdrückungen oder Ärger; wir haben den notwendigen Humor.
>
> Die Korrespodenz mit Ihnen ist eher eine kleine Abwechslung und Auflockerung zu den anderen Mails, die hier gerade massenhaft eingehen.
>
> Aufgrund des hohen Mailaufkommens können wir aus dem Willy-Brandt-Haus nicht jede Mail so intensiv bearbeiten bzw. beantworten, wie wir es uns selbst als Bürgerservice der SPD auferlegt haben.
> Die Betreuung der Bürger vor Ort durch den zuständigen Bundestagsabgeordneten ist auch viel persönlicher und erfolgreicher bei der Lösung von Problemen.
>
> Leider ist mir im Moment nicht bekannt, wer alles ein Pfeifenraucher in der SPD-Fraktion ist; vielleicht stellen Sie eine Anfrage an die SPD-Fraktion im Bundestag.
>
> Bekannt ist mir, das Peter Struck und Hans-Ulrich Klose Pfeife rauchen.
>
> Ich wünsche Ihnen eine schöne Restwoche und ein angenehmes Wochenende.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Norbert Müller
----------------------------------

Nun, da muß man doch glatt wieder antworten:


Sehr geehrter Herr Müller,
na, da freut sich das Geniesserherz ! :-))

Also, der Pfeifenraucher Struck als einer der von Ihnen vorgeschlagenen Kontaktkandidaten hat sich als Faulpelz oder zumindestens als unhöflich oder als schlicht nicht informiert worden erwiesen. Da baue ich nächtens für den Mr. Bush gegen den Irak-Krieg eine Friedenspfeife, bringe das Ding in die Medien, lasse mich samt Ostdeutschem Rundfunk aus der amerikanischen Botschaft schmeissen und tue das als Ex-Major der Artillerie, der zum Zeitpunkt der Wende an der Führungsakademie der NVA war und nicht etwa so als ein Friedensfuzzi, sondern als jemand, der wohl weiss, dass gelegentlich auch Zwang zur Erzwingung des Friedens oder des guten Zusammenlebens eingesetzt werden muss. Nur- darum ging es ja im Irak wohl weniger, oder? Dann organisieren wir, dass der gesamte Pfeifenklub die Initiative unterstützt und übergebe persönlich die Petition samt VideoCD des Fernsehbeitrages an eine Mitarbeiterin des Bundestages zur Weiterleitung an den Bundestagsabgeordneten und Pfeifenraucher Herrn Struck und was geschieht -----? Nichts. Hat also irgend so ein vorsorglicher Vorzimmerheini das Ding als unwesentlich erachtet, und noch nicht mal für eine Eingangsbestätigung gut befunden....Allerdings antwortet mir die ebenfalls informierte amerikanische Botschaft freundlich. Das ist für Sie peinlich, meine Herren von der SPD, jedenfalls fühle ich das so, ohne Anspruch auf die absolute Wahrheit.
Dann schreibe ich an die Regierung, alle Parteien, wieder an die Regierung, dann an Struck, und was passiert ? Nichts. Bekloppt. Dabei ist das Symbol der Pfeife ein übergreifendes : Unaufgeregte Kommunikation der Sache wegen mit gegenseitigem Respekt und das Ganze ergebnisorientiert bitteschön, genau das, was Eure ganze Bundestagsarbeit konterkariert + lächerlich macht, und Bush vorzuwerfen ist. Die Kämpfe unter der Gürtellinie, Blockaden usw. sind einfach lächerlich, mich interessiert wirklich nicht, ob Doris S. eifersüchtig ist usw., aber ich möchte, dass Ihr am runden Tisch endlich Lösungen findet und dann diese Lösungen intelligent vermittelt, sonst könnt Ihr Euren "Ruck durch ganz Deutschland" vergessen ! Und genau da kommt auch der deutsche Neofaschismus her : Die Leute ertragen Eure diffuse sich selbst zerstörende ziellose Demokratie nicht mehr, sie ertragen die dauernde Entscheidungslosigkeit nicht mehr, sie wollen Lösungen und Vorschläge, die praktikabel sind und dann wollen sie etwas tun und sich einbringen ! Ansonsten rufen sie nach dem starken Mann, denn eine aufgeklärte Monarchie ist allemal besser als dieser diffuse Unsinn, der Meinung bin ich allerdings auch, mußte in meinem Leben allerdings lernen, dass jedwede Diktatur, auch die bestgemeinte, im Unmenschentum enden MUSS. Aber einige der derzeitigen Dummschwätzer müssen ehrlich gesagt weg von der politischen Bühne. Wenn Ihr so weiter macht, kommt ein neuer deutscher Rattenfänger, Möllemann war lediglich zu dumm und selbstverliebt, und die Rattenfänger in seiner Umgebung sind wesentlich effektiver als eure grünen und roten Labertanten, das dürfte wohl aus Sicht der Effizienz und der Möglichkeit der Nutzung dumpf-deutschtümelnden Romantikgequatsches durch diese Jungs klar sein. Und ich bin enttäuscht, dass meine gut gemeinte und mit einer universellen Botschaft versehene Friedenspfeife hier noch steht. Seien Sie sicher: Die bekommt Bush, und bei der Gelegenheit bekommt das interessierte Publikum die Story. Ich ertrage nicht ewig Eure typisch sozialdemokratische Laviererei zwischen den Interessengruppen des Wahl- und Zahlvolkes, es ist ekelhaft, sich das auf Dauer anzuschauen. NUR: Ich finde es besser, Alternativen voranzutreiben mit positiven Botschaften als dem ewig pessimistischen Ablehnerklüngel zu dienen, der oft durch die Massenzeitung auf der Strasse aktiviert wird, die dann als Massenmedium allerdings auch wieder nett ist, wenn es lustige Alternativen gibt.. ABER: ich lasse mich nicht vereinnahmen, das muss klar sein . Nun offeriere ich Ihnen : Schlagen Sie ein in die Hand unserer Geniesser, unterschätzen Sie nicht die Massenwirksamkeit der Botschaft und interessieren Sie einen schnelldenkenden Entscheidungsträger für unsere Projekte. Schicken Sie mir keinen Sorgenschwamm zur Beruhigung, der fliegt sowieso raus. Ich verspreche Ihnen: Es lohnt sich für Sie. Dass dabei mein Geschäft befördert wird, sollte Sie nicht weiter stören, den ein gewisser Grad an materieller Interessiertheit garantiert andauernde positive aktive Mitarbeit an de Sache.

Aber zurück zum Humor & zum Genuss:

Grundsatz: positive Botschaft, einleuchtend und verständlich vermittelt, Verzicht auf Radikalismen, Trennung von Sucht und Genuss, Vorbeugung des fließenden Überganges. Tatsache ist, dass jeder Zigarettenraucher nach Alternativen sucht. Eine ist die Abgewöhnung unter Genussverzicht, die andere ist Einschränkung auf Genuss, was zugegebenermassen schwer ist, jedoch möglich. Vor allem erlernbar, dazu bedarf es Lehrer. Das alles mit Freude und Vergnügen zum annehmbaren Preis.

Die Botschaft muss integrativ sein, Ost-West, Kulturen, Zusammenleben in Berlin und Deutschland usw. UNSER DACH hier ist der Tabakgenuss im Gegensatz zur Nikotinsucht, das ist ebenfalls ein gutes Transportmittel für einen Teil Ihrer potentiellen Klientel. Was wollen Sie also mehr ? Sie erhalten hier ein Gratisangebot zur besseren Vermittlung Ihrer völlig richtigen Botschaft der Bekämpfung des Suchtverhaltens in Verbindung allerdings mit einer Alternative. Später können wir uns ja darüber unterhalten, was passiert , wenn das etwa wirklich klappt mit der von Ihnen beabsichtigten Zurückdrängung des Suchtverhaltens der Menschen und der damit dann Einhergehung von neuerlichen Steuerausfällen. Welche neue notwendige Steuerschraube wird dann wann und wo in welcher Höhe angesetzt? Genau diese Frage bewegt die Leute, so auch Herrn Späth im vorletzten Tagesspiegel.... Haben Sie Antworten auf die Frage ? Ohne rot zu werden ?

Nun, um Ihnen das Wochenende nicht vollends zu vergällen, schliesse ich jetzt mal lieber. Jedenfalls hoffe ich, Ihren Humor nicht überstrapaziert zu haben. Einiges an dem Formulierten ist denn auch so lustig nicht.....

Übrigens: Ich schreibe Ihnen durchaus nicht zu Ihrer kleinen Abwechslung und Auflockerung angesichts anderer, vielleicht unangenehmerer Mails, sondern weil ich doch tatsächlich hoffe, dass sich aus der Korrespondenz handfeste "Tätlichkeiten" entwickeln. Insofern wäre es vielleicht erfreulich, wenn die Unterhaltung Ihr Bürgerservicebüro einmal, zumindestens in Kopie, in Richtung Entscheidungsträger verlässt. Sie können ja weiterhin mitlesen.... Ich hätte gern Kontakt zu Menschen, die sich mit z.B. Einzelhandel, Genussmitteln, Medizin, Kommunikation u.a. beschäftigen und geeignet sind, einiges von dem Vorgeschlagenen tatsächlich auf den Weg zu bringen.

Also,

mit freundlichen Grüssen

Ihr Nils Thomsen

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