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Nilst (Nilst)
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Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2008 - 0:47 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Quelle: www.smokersnews.de



Auch Pfeifen-Raucher Günter Grass findet die Rauchverbote krass
"Reinigungsaktionismus" angeprangert
Pfeifen-Raucher GrassLiteraturnobelpreisträger Günter Grass hält nichts von Rauchverboten. „Ich bin gelegentlich auf der Flucht“, sagte der 80-jährige passionierte Pfeifen-Raucher am Sonntag im Deutschlandfunk. Selbst die Raucherabteile in den ICE-Zügen seien weg, obwohl sie niemand gestört hätten. Diese Art von Puritanismus bei der Ausübung des Rauchverbots treibe die Raucher an den Straßenrand, und gelegentlich hole man sich da einen Schnupfen. Aber es gebe auch Orte, zum Beispiel sein Büro, da dürfe er noch rauchen.

Die Intensität und Übereinkunft bei der Verabschiedung dieser Anti-Raucher-Gesetz quer durch die Parteien, wünsche er sich auch bei anderen Reformen, zum Beispiel der Gesundheitsreform.

Grass räumte ein, dass er das Internet überhaupt nicht beherrscht. «Ich bin in der Beziehung ein ausgesprochen altmodischer Mensch», sagte er. Er besitze kein Handy und schreibe nach wie vor auf seiner Olivetti-Schreibmaschine. Er sehe bei den neuen Medien auch eine Gefahr, «dass sich das zum Teil als eine Scheinkommunikation erweist». Der direkte Kontakt in einem Raum mit Menschen sei schon etwas ganz anderes. «Und dafür gibt es auch kein Surrogat.»

Grass sagte, seine Arbeit als Wahlhelfer der Hamburger SPD mache ihm wieder Spaß. Eine Demokratie könne sich nur halten, „wenn es genügend Bürger gibt, die sich auch engagieren“. In die SPD würde er wieder eintreten, wenn diese die Stärke aufbringe, „den Asylparagrafen wieder so zu reformieren, wie er mal gewesen ist“. Eine Partei wie die SPD, deren berühmte Vorsitzenden und andere Genossen das Dritte Reich nur hätten überleben können, weil sie in anderen Ländern Asyl gefunden hätten, „hätte sich nie bereit erklären dürfen, den Asylparagrafen so zu verunstalten“.

Gern würde sich Grass auch einmal mit der amtierenden Kanzlerin Angela Merkel treffen. „Ich wäre sofort bereit, mit ihr zu sprechen, selbstverständlich.“

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