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Tabakskollegium Berlin » Artikel » Tabakstudie « Zurück Weiter »

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Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 634
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Freitag, 16. September 2005 - 20:56 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Schnittbild des Tabaks "Image"

Image Schnittbild

Streichholz zum Vergleich der Schnittbreite usw.

Gruss NilsT
Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 633
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Freitag, 16. September 2005 - 11:16 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Ergebnis der Verkostung des produktionsreifen / bereits produziertem Tabaks am gestrigen Klubabend:

Die anwesenden Gäste umfassten vom Rauchverhalten her das ganze Spektrum: englische, natürliche und aromatisierte Tabake, ohne und mit Filter. Es gab trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen in einigen Punkten übereinstimmende Meinungen. Klar war, daß Test.Bewertungen während der deutschlandweiten Erprobungsphase in die Endkomposition einflossen, so dass der entstandene Tabak keinem der getesteten entspricht, sondern sozusagen ein Mittel der Testberichte darstellt. Nachfolgende Bewertung ist insofern recht objektiv:

Ansicht:
Der Tabak ist grob geschnitten, in der Grundfarbe mittel-bis dunkelbraun mit hellen und schwarzen Bestandteilen. Das Bild ist insgesamt gut und verweist auf einen speziellen Pfeifentabak.

Geruch in/aus der der Verpackung:
Der Tabak riecht sehr angenehme natürlich - würzig. Der Duft ist ganz eindeutig Tabak und die bei einigen der getasteten Vorprodukte Gerüche nach Heu und frischem Grün fehlen. Vermutlich spielt der typische Burley-Geruch in Verbindung mit Black Cavendish, möglicherweise getoastet, eine Rolle.

Anfühlung beim Stopfen:
Der Tabak ist angenehm grob und weich zugleich. Wegen der nichtzugesetzten Konservierungsstoffe ist er etwas trockener verpackt, damit er während der Lagerung nicht "arbeitet". Man kann, wenn man will, die zu stopfende Portion einfach durch Anhauchen in der Hand unmittelbar vor dem Stopfen etwas "befeuchten".

Rauchverhalten:
Der Tabak muss sorgfältig gestopft werden. Er enthält keine "Glimmhilfen" und wehrt sich anfänglich gegen das Feuer, was sich bei sorgfältiger Entzündung/Nachstopfen schnell gibt. Einmal in Brand, hält er die Glut problemlos. Auffällig ist das gute , helle Aschebild und die wenige restliche Asche, die im Pfeifenkopf verbleibt. Auffällig ist das geinge Kondensataufkommen des Tabaks, er raucht sich sehr trocken. Der Tabak solte "sanft" geraucht werden, da die Pfeife heiss werden kann.

Geschmack / Stärke
Der Tabak schmeckt angenehm würzig-natürlich. Er ist überhaupt nicht "flach", sondern vollmundig und angenehm. Die Stärke liegt im mittleren Bereich, er hat durchaus Kraft und Stärke. Hervorgerufen durch die relative Trockenheit beim Stopfen gewinnt im Verlaufe des Genusses. Durch das aufgenommene Kondensat im Verlaufe des Rauchens wird er vollmundiger und gleichzeitig milder, er entfaltet sich also nach und nach und hat seine volle Wirkung nach etwa einem Drittel der Füllung. Die benutzten Pfeifen waren klein/oFi und mittelgross/miFi. Wir legen noch eine Bewertung bei Benutzung einer Riesenpfeife nach.

Raumnote:
Die Raumnote ist würzig-natürlich. Beisitzende Gäste an anderen Tischen empfanden den Geruch als angenehm, fragten aber manchmal "sonst riecht es doch ein bisschen nach Vanille" usw..

Tipps und Tricks:
Wir hatten gestern noch Würztabake am Tisch bzw. schon vorher in der Klubecke: Cavendish, toasted Cavendish, Perique, Latakia. Die meisten unternahmen noch einen Versuch , diese Tabake zum Würzen zu verwenden. Damit liess sich der individuelle Gefallen noch steigern.

Würden die Anwesenden Tester den Tabak haben wollen ?
Alle Tester ohne Ausnahme würden den Tabak rauchen und verfügbar haben wollen, einige würden ihn grundsätzlich individuell natürlich nachwürzen.

Resumee:
Die Art und Weise der Entwicklung des Tabaks über intensiven Test-Rücklauf ergab ein sehr empfehlenswertes Produkt, welches sich ausserdem sehr gut eignet, selbst gewürzt und individualisiert zu werden. Der bewusste Pfeifenfreund wird gegen die geringfügig trockenere Verpackungsnotwendigkeit nichts einwenden, Anhauchen vor dem Stopfen reicht aus. Insgesamt spricht viel dafür, diese Tabake insgesamt weiterzuentwickeln, insbesondere auch im englischen Bereich.

Ergänzung:
Der Tabak wird ergänzt durch eine spezielle gleichnamige Pfeife. Gleichzeitig wird es eine stilvolle Mischbox geben, die einige Grund - und Würztabake enthält, um die Freude des Selbermischens jedem Pfeifenfreund nahezubringen. Der Tabak sowie die dazugehörige Pfeife nebst Mischbox werden auf der Intertabak - Messe in Dortmund Ende September vorgestellt, so lautet die Ankündigung siehe Bild.


Image

Wir gratulieren und gestatten ausdrücklich den Verweis auf die Testmethodik, die durch das Berliner Tabakskollegium vorgeschlagen wurde. Ich glaube, dass auch der Hinweis auf die Testanstrengungen der DAFT-Leser und DAFT-Aktivisten erlaubt sein sollte.

Glückwunsch an den Mut und die Schnelligkeit des Aufgreifens der Grundidee sowie die Kompetenz der Mitarbeiter der Produktionsstätte !

Freundlicher Gruss Nils Thomsen
Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 630
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Donnerstag, 15. September 2005 - 15:45 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Der Tabak wird produziert und September auf den Markt gebracht, erstes Tasting Klubabend 15.09.05 20.00 Uhr Elsenstein
Gruss NilsT
Joerg-R (Jorast)
Erfahrenes Mitglied
Benutzername: Jorast

Nummer des Beitrags: 83
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Montag, 15. August 2005 - 11:27 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Hallo Nils,
nach vollbrachten und wettermäßig erlittenem (?) Urlaub hast du möglicherweise bereits Zeit gefunden, dich durch die Stapel auf deinem Schreibtisch etc. durchzuarbeiten. Ist dir dabei eine erste Auswertung des letzten Proberauchens aufgefallen? Wenn nicht, kannst du möglicherweise das interne Ergebnis bekannt machen. Wäre schon interessant.
Gruß jorast
Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 621
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Freitag, 22. Juli 2005 - 0:47 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Auswerteliste der Tabakprobe zum Kopieren und senden per Mail:

------------------------------------------------

Beurteilungsblatt Tabak Probe Nummer :

1=Sehr gut 2=gut 3=befriedigend 4= mangelhaft 5= ungenügend

1.Aussehen (optischer Eindruck) Punkte :
Bemerkungen:

2. Geruch aus der Dose Punkte :
Bemerkungen:

3. Rauchtechnik / Abbrandverhalten Punkte:
Bemerkungen:

4. Rauchgeschmack Note:
Bemerkungen:

5. Raumnote Note:
Bemerkungen:

Ich würde diesen Tabak kaufen :
ja - nein - gelegentlich

Änderungsvorschläge:



Ich rauche am liebsten (Sorte oder Richtung):

Name Vorname (steht frei)
Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 619
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Mittwoch, 20. Juli 2005 - 17:05 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Klärung Missverständnis

Liebe Probanden, es geht hier nicht um die Markteinführung einer möglichen Eigenmarke ( was im Übrigen auch möglich wäre und ist), sondern um eine Studie, wie naturbelassene Tabake (ohne Souce, ohne Flavour, ohne Konservierungsmittel) durch die verschiedenen Raucher (engl.Mischungen, natürliche Mischungen, Aromaten) wahrgenommen werden. Ich begrüsse sehr, dass einige Auswüchse der Aromatisierung beeurteilt und vielleicht, wenigstens partiell, zurückgenommen werden sollen. Noch angenehmer ist die Tatsache, dass dies nach vielen Gesprächen und Meinungsäusserungen unsererseits von den Produzenten selber kommt. Ich bitte daher um Eure Hilfe in Bezug auf diese Untersuchung. Vermutlich nehmen auch noch andere Fachhändler teil. Gruss NilsT
Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 616
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Freitag, 15. Juli 2005 - 12:13 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Liebe Pfeifenraucher, liebe Leser

in Absprache mit einigen Produzenten soll erstmalig vor möglichem Produktionsbeginn eine Bewertung der Mischungen als auch ein Vorschlagswesen zur Ergänzung/Veränderung dieser Mischungen mittels Vorab-Proberauchen mit ganz unterschiedlicher Klientel erfolgen. Es sollen nicht (zwar auch) mögliche Eigenmarken, sondern vor allem zukünftige grössere Chargen (neue Markentabake) verkostet werden. Wichtig ist dabei sicher auch die Ausgangslage des Rauchers (oFi/mFi, was raucht er ansonsten usw.) Sehr angenehm war die Information, dass einige Firmen die furchtbare Spirale der ständig steigenden Aromatisierung durchbrechen wollen und "back to the roots" ausprobieren . Angenehm auch, dass vor dem Hintergrund von Werbeverboten und Offenlegung der Ergänzungsstoffe der motivierte Fachhandel näher eingebunden werden soll als auch ein möglicher Verzicht auf Puddingpulver als Markenzeichen erfolgen könnte :-)) Schon das Dialog-Angebot lässt hoffen. Das Prozedere ist einfach: Senden eines frankierten A5- Rückumschlages an

Nils Thomsen
Elsenstrasse 115
im Cinestar-Palast
12435 Berlin

Iht erhaltet dann 3 numerierte Proben und drei Bewertungsbögen. Diese Bewertungsbögen sollen dann zurückgesandt werden. Möglich ist auch das Abrufen desselben (liegt noch nicht vor) auf unserer TKB-Seite und Sendung per Mail / Anlage , wie auch immer. Gleichzeitig schlagt bitte Geschäfte / Läden vor, die kompetent mit Ihren Kunden oder Klubs in der Nähe geeignet wären, an der Studie mitzuwirken, indem sie Probegläser erhalten und Proben/Bewertungsbögen verteilen und auswerten/rücksenden.

Derzeit liegt eine Mischung hier vor, gestern zum Klubabend wurde bereits mit unterschiedlicher Begeisterung eine völlig "blanke", also tatsächlich nicht soucierte und nicht aromatisierte Mischung verkostet. Erstaunlicherweise gab es keinerlei Brennen auf der Zunge, nach einiger Zeit (halbes Pfeifchen) konnten sich die meisten mit so einem Tabak anfreunden. Wenn nun noch kleine Mengen von Würztabaken vorgelegen hätten und mehr Zeit gewesen wäre, hätte man sicher noch mehr zum Wohlbefinden des Gaumens ergänzen können. Jedenfalls war das Ergebnis für mich sehr erstaunlich, es sassen Freunde aller Tabakrichtungen am Tisch, eindeutige Ablehnung äusserte niemand.

Nun, das stimmt mich zuversichtlich. Ausserdem wären Vorschläge zur Durchführung / Erweiterung an

info@nils-thomsen-pipes.de

schön.Bitte im betreff das Wort "tabakstudie" angeben. Angesichts des Spamm-Mülls geht alles ohne Betreffzeile oder mit "Hi Kumpel" isw. sofort in die Tonne.

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