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Gast (Unregistrierter Gast)
Unregistrierter Gast
Veröffentlicht am Dienstag, 19. Juni 2007 - 11:13 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Hallo Berliner,

sehr schöne Dokumentation, Ihr seid wirklich aktiv

Gastleser aus dem Süden
Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 660
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Mittwoch, 16. November 2005 - 19:44 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Kurze Meinung von Bernd :

Hallo Nils, dank dir für die Einladung zum Plantabesuch und für´s Nachhausbringen in den Morgenstunden. Die Veranstaltung war jede Stunde wert, die wir bei Planta verbracht haben. Mir hat es gefallen, es war interessant, mich hat die Freundlichkeit und das Engagement der Planta-Mitarbeiter beeindruckt. Aus Vorurteilen erwachsen Meinungen. Planta ist gut! Bernd
Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 659
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Mittwoch, 16. November 2005 - 19:38 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Übernahme eines DAFT Artikels von Frank Nicolai (unser Tabakpabst):

Hallo Nils, hallo daft,

ich muss meinen Senf dazu beitragen...

Planta's Produktionsstätte ist nur wenige hundert Meter (na ja, ich
übertreibe... es sind ungefähr 2000 Meter) von meinem Büro
entfernt. Und ich habe das nicht einmal gewußt. Und witzigerweise ist
der Hauptsitz genauso dicht neben meiner Wohnung. Und trotzdem hab ich
weder das Eine noch das Andere bisher bemerkt.

Nun, ich gebe zu, ich war erst ein wenig skeptisch... man weiss ja, was
Planta für einen Tabak bastelt. Und überhaupt: ich habe die
Produktion bei K&K gesehen und bei DTM --- was kann da noch an
Überraschungen kommen?
Aber ich musste meine vorsichtig-ablehnende Haltung korrigieren. Nicht
nur, dass die Planta-Leute sehr offen auch über die Produktion der
"einfachen" und preiswerten Tabake sprachen ohne so zu tun, als wären
"Rum & Maple" oder "DBV" die Offenbarung des Tabaks. Nein, im Gegenteil
gaben sie auch zu, dass sie diese Massentabake produzieren, um
Spezialitäten überhaupt anbieten zu können. Hier kam natürlich auch
die Rede auf - ich sage mal - qualitative Einbußen auf Kosten des
Preises (im Lager wurden uns auch die Kartons mit Tabak-Mittelrippen
gezeigt, die in einem aufwendigen Verfahren und Tabak-Füllstoff in
preiswerten Tabaken genutzt werden). Und natürlich habe ich nach dem
Grund für den "Stallgeruch" der Planta-Tabake gefragt. Dieser entsteht
- wenn ich das recht nachvollziehen kann - beim ersten Kontakt des
Rohtabaks mit der Planta-eigenen Soßierung. Was genau das nun ist
konnte oder wollte man nicht verraten :-) Aber wahrscheinlich liegt das
am Honig, der allen (!) Rohtabaken zugefügt wird, um sie verarbeiten
zu können.

Und erstaunlich, welch Vielfalt an Tabaken aus dem Hause Planta kommen.
Etliche waren mir bekannt - andere völlig fremd. (Ich werd noch eine
Lanze brechen für die neue Kreation "Image" - ein mutiger Versuch,
einen naturbelassenen Tabak (im Wortsinne) auf dem Markt zu plazieren.)

Es war ein schöner, anregender Abend bei den Planta-Leuten. Vielen
Dank dafür. Ich war positiv überrascht und kam mir ein wenig vor wie
in einer großen (rauchenden) Familie. (BTW: Man sollte Raucher sein,
wenn man bei Planta beschäftigt ist...)

Nic

Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 656
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Sonntag, 13. November 2005 - 1:30 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

am 10.11.2005 gegen 19.00 Uhr trudelten wir auf Einladung der Geschäftsführung bei Planta in der Tabakmanufaktur ein, weit im Norden Berlins gelegen und trotzdem gut zu finden. Wir, das waren ein Dutzend Klubmitglieder, die überrascht im neuen Raucherzimmer an der grossen Tafel Platz nahmen, hinter uns ein liebevoll vorbereitetes Büffett, dass von Frau Dr. Stiller von der Geschäftsführung sowie von Frau Ewers und Herrn Klein aus der Tabakmanufaktur präsentiert und angeboten wurde. Nicht zu vergessen natürlich Verkaufsleiter Herr Täufert, der sich ebenfalls die Ehre gab und auf einem späteren Bild sichtbar wird...

Büffett

Sorry, Frau Dr. Stiller, natürlich heissen Sie NICHT Schirmer, Verzeihung !

Gastgeber

Zunächst war aber ein Begrüssungspfeifchen nötig, erstens um die Erschöpfung des langen Anfahrtweges zu überwinden und zweitens, um den Raum zu aromatisieren.... Da ein Pfeifentäschchen zu Hause liegengeblieben war, sorgte Frau Ewers für Ersatz, so dass Bernd aus original Abschmeckpfeifchen rauchen durfte (top secret natürlich..). Der Dirk zog heimlich unerkannt schnell mal an der herumstehenden Wasserpfeife - ERWISCHT, KOLLEGE !!

Dirk Wasserpfeife Gastgeber Täufert

Während dann Frau Dr. Stiller die Begrüssungsrede hielt, genehmigten wir uns aus dem reichhaltigen Tabakangebot ein weiteres Pipchen, so im Voraus, denn in den Werkhallen ist Rauchverbot

Begrüssungsrede Pfeifchen

Da wir unter anderem geschäftlich bei Planta waren, wurde natürlich der nächste Grosseinkauf zunächst begutachtet, später nahmen wir dann einige Probesäckchen mit: :-))

Tabakprobe Probetütchen

Gutgelaunt begann dann der Rundgang durch die laufende Produktion, die zum Teil extra unseretwegen lief. Da noch einige Arbeitskräfte fehlten, standen etliche Blaumänner bereit und wir halfen ungefähr 4 Stunden mit, was ich leider nicht fotografieren durfte. Man sieht uns also nun als staunende Besucher bzw. als wohlmeinende Ratgeber. Es gelang mir noch, ein Ergebnis unserer Arbeit aufzunehmen, denn die 87 Tonnen Tabak, die hier in dieser nun leeren neuen Halle gelagert waren, haben wir noch so nebenbei umgestapelt.. Ne, ne, mal im Ernst, hier entsteht ein neues Auslieferungslager, was die Dimensionen des Werkes ahnen lässt.

alles Gute kommt von oben.. neues Lager

Wegen unserer guten Arbeit konnen noch einige Tonnen Tabak verpackt werden, wie der Blick auf die Verpackungsbänder zeigt. Natürlich erfolgte danach im kleinen Kreis eine Auswertung, wobei wegen der fehlenden Dokumentation kein "Aktivist der nächtlichen Arbeit " gekürt werden konnte.

Verpackung Auswertung

Dafür wurden wir Mitwisser des lange gehüteten Geheimnisses, wie die Planta-Jungs an das Rezept für die Tabake der Serie "Preussisches Tabakskollegium" gekommen sind: Es befanden sich einige noch mit dem Originaltabak befüllte Töpfe im Regal, die lediglich dem Aroma der Zeit angepasst wurden...... Nach 7 Brötchen und ca. 12 Pfeifenfüllungen hatte unser Tabakpabst Nic dann genug und kehrte wie gewohnt zum neutralen Laster zurück :-))

Tabaktöpfe Nic so wie immer

Was hat uns der Besuch gezeigt: Die Fabrik mit ihren Mitarbeitern ist ein solides Unternehmen, in der grosse Kompetenz und Hingabe zur Sache zu spüren ist. Neben der Massenproduktion von Pfeifentabaken aller Art und Preisklassen wird grosser Wert auf die Weiterentwicklung der Produktionskompetenz auch im gehobenen Segment gelegt. Wiederentdeckt wurden zum Beispiel einige ältere Rezepte, wir verkosteten sehr schöne runde englische und neutrale Mischungen und waren sehr erfreut über die Flakeproduktion, deren Ergebnisse unter anderem als ready-rubbed-Beimischungen die Tabake aufwerten. Tatsächlich haben viele Teilnehmer den Eindruck geäussert, dass einigermassen Überraschung über die wirklich guten vorhandenen Tabake existiert, die zu wenig bekannt zu sein scheinen und hinter den landläufig bekannten Sorten etwas hintenanstehen, sehr zu Unrecht. Jedenfalls werden wir wohl einige Tastings benötigen, um die vorgestellten Tabake intensiv zu verkosten und zu bewerten. Es kam zur Sprache, dass natürlich der Marktanteil aromatisierter Tabake weitaus höher ist und gerade auf dieser Grundlage, verbunden mit der Distribution auch in Massenmärkten, die Möglichkeit besteht, die Pfeifenfabrik in Schweina zu unterstützen und eben auch an der Entwicklung von Nischentabaken festzuhalten. Man sollte auch nicht vergessen, dass der grosse Mitarbeiterstamm incl. etwa 20 Aussendienstmitarbeiter seit vielen Jahren stabil in Lohn und Brot steht und insofern die Produktion von Massenmarktartikeln wie auch Feinschnitt unumgänglich ist, um stabil am Markt zu agieren. Ich empfehle den Klubs oder grösseren Rauchergruppen tatsächlich, einen Besuch bei Planta zu organisieren, um sich von der Fach- und Sachkenntnis dort zu überzeugen.

Wir jedenfalls bedanken uns herzlich für die Einladung und zollen Ihnen Respekt. Wir kommen auf einige der verkosteten Tabake gern zurück und werden auch bei der "Wiederentdeckung" einiger der traditionellen Mischungen sicher ein Zünglein frei haben. Ebenfalls freuen wir uns über die Möglichkeit, gelegentlich als Testerrunde bei der Entwicklung und Abrundung neuer Mischungen behilflich zu sein... Freuen wir und also auf den nächsten Kollegiumstabak und ich mich auf den Flake :-))

Nochmals: Ein grosses Dankeschön an die Gastgeber

Ihr Berliner Tabakskollegium

NilsT

PS: Mittlerweile gibt es eine Menge nette Mails zum Abend, alle verbunden mit dem Wunsch, Planta ein Dankeschön zu übermitteln - hiermit geschehen !





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