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Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 842
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Sonntag, 24. Juni 2007 - 5:55 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Berlin/20.06.2007/Comedy

Katholische Kirche solidarisiert sich mit Rauchern und Kneipenwirten

Eine Untersuchung unabhängiger Fachleute ergab, dass die karzinogene Gesamtbelastung wegen der Weihrauch- und Kerzenbenutzung in Kirchen tatsächlich höher ist als in normalen Gaststätten mittels Tabakrauch, von der Feinststaubbelastung mittels einiger verstaubter Ansichten ganz zu schweigen.... Die Katholische Kirche befürchtet nun ein Verbot des Gebrauchs der o.g. Gebetshilfen beziehungsweise Pflicht zur Separierung der Kerzen- und Weihrauchfreunde oder sogar Schliessung von Eckkirchen und bezeichnet die geplanten weiteren Untersuchungen als widersinnig, unanständig, nicht verfassungsgemäss, sieht sich in Ausübung ihrer Religion behindert und fühlt sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt. Man hätte genug Entgegenkommen gezeigt, "indem die rauchenden Scheiterhaufen abgeschafft wurden, ", meint ein Vertreter, der nicht genannt werden möchte. Besonders die bildhafte Aussage eines Untersuchungsgruppenmiglieds, das jedoch nicht genannt werden möchte, die Messdiener seien "durch die Emissionen von Weihrauch und Kerzen mehr gefährdet als durch die Gefahr, gelegentlich gevögelt zu werden", löste Empörung aus (im weiteren entspann sich dann ein Streit unter Insidern, welche von beiden Gefährdungen nun wirklich gefährlicher für die Messdiener sei und welche man verbieten soll oder beide ) - "soo schlimm sei das ja nun auch wieder nicht", meinte ein Passant auf der Strasse, "die machen das ja freiwillig". Insofern ist die Schlussfolgerung klar: Wenn es gelingt, über den Gesundheitsschutz in Gaststätten das diesbezügliche Rauchverbot durchzusetzen (auch hier arbeiten Wirte und Kellner freiwillig), ist die Ausübung der religiösen Rechte in Deutschland gefährdet. Man müsse dann wieder "auf die Scheiterhaufen ausserhalb der Räumlichkeiten zurückgreifen", drohte daher ein Kirchenvertreter an, der jedoch auch nicht genannt werden möchte. Unterstützung erhält die Staatskirche von Vertretern fernöstlicher Religionen, die den Gebrauch von Räucherstäbchen und -kerzen gefährdet sehen. Die russisch-orthodoxe Kirche hat sich hingegen ganz klar positioniert: sie unterhält selbst in Kirchennähe geeignete Räumlichkeiten, in denen man mit Pfeifchen, Zigarre und Zigarette gern gesehen ist, um sich auf den Kirchgang vorzubereiten. Danach wird dann gern auch ein Wodka gereicht, eine vernünftige Lösung.

Nun, warten wir es mal ab. Die ersten Anti-Weihrauch-Demonstrationen auf bedeutenden Kirchplätzen sind beantragt (übrigens keine gegen andere Arten von Missbrauch) und werden derzeit durch die Verantwortlichen bearbeitet. Ein Pfeifenmacher erfand kürzlich eine Pfeife ohne Rauchkanal und drei Luftbohrungen unten am Pfeifenkopf, die mit Räucherkerzen betrieben wird. Auch er befürchtet nun ein Verbot seiner Erfindung, hatte er doch bereits die Gründung einer Religionsgemeinschaft beantragt, die zur Ausübung ihrer religiösen Pflichten tägliche Rauchopfer für zwingend notwendig hält...Zumal wegen fehlenden Zölibates andere Missbrauchsformen so gut wie auszuschliessen seien...

Absurd, meinen Sie, liebe Leser ? Ganz recht, völlig absurd.... Da müsste man sich doch sofort distanzieren ? Ganz recht, das müsste man...

nt

Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 790
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Freitag, 11. Mai 2007 - 2:20 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Nichtraucherlokale in Berlin politisch nicht durchsetzbar

Berlin / 11.05.2007 / Comedy

Auf Antrag der Grünen steht in Berlin die Durchsetzung des ohnehin ("Gebt das Hanf frei") unverstandenen Nichtrauchergesetzes auf der Kippe. Anlass bildet die Erkenntnis, dass zur kulturellen Identität unserer arabischen Freunde die Wasserpfeife am Abend zwingend dazugehört. Die Grünen und Alternativen sind sehr im Zweifel, zählt doch die allseitige Förderung des Multikulturellen zum höchsten Gut 68'ger Denkens. Im Rahmen der dazugehörigen alternativen politischen Bewegung "Alles für den Gast" wurde die so entstandene Frage nach dem Erhalt dieser kulturellen Eigenheit selbstredend positiv beantwortet. Daraus entstand auf der Gegenseite kürzlich die Initiative "Alles für den Gastwirt", die sich zum Ziel gestellt hat, auch das mitteleuropäische Kulturgut, so auch die Bruyerepfeife zu erhalten, von anderen nationalen Eigenheiten ganz zu schweigen. Das wiederum wurde von den Spitzen der CDU/CSU in Abgrenzung zu den Grünen positiv beantwortet. Da ausserdem eine Analyse des BKA konstatiert, dass sich der arabische Wasserpfeifenfreund nicht so friedlich zur Schlachtbank führen lassen würde wie der deutsche, konsenzgeschädigte Pfeifenraucher, wird wohl aus den genannten Gründen und auch wegen des Gleichbehandlungsgrundsatzes der Verfassung der sogenannte Nichtraucherschutz nicht durchgesetzt werden, wie die politische Mitte konstatierte. Ausserdem ist das übergeordnete Ziel, im Rahmen einer Nebenkriegsschauplatzdiskussion unbemerkt einige Tornados nach Afghanistan zu schicken, ohnehin erreicht, so dass sich das eigentliche Rauchverbot erübrigt, zumal beide Ereignisse zusammengenommen unsere arabischen Wasserpfeifenfreunde über Gebühr reizen würden. Dazu käme noch der Vorteil, dass so die Diskussion bei Bedarf weitergeführt werden könnte, um von anderen Dingen (unbemerkte Kontrolle von Computerfestplatten, Weitergabe von DNA-Analyse an Versicherer, Fingerprint bei der Geburt usw.) abzulenken.

Und das, lieber Leser, das ist WIRKLICH wichtig.

nt
Nils Thomsen (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 782
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Montag, 19. März 2007 - 5:00 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Bundesregierung plant Emissionshandel für Raucher

Berlin/17.03.2007/Comedy

Kürzlich wurde anlässlich eines meiner häufigen Besuche im Bundestag die Bitte an mich herangetragen, zur Vorbereitung einer Gesetzesinitiative bezüglich des Emissionshandels für Raucher mit einer Pfeifenfüllung zwecks Emissionsmessung zur Verfügung zu stehen. Dieser Bitte kam ich natürlich gern nach (mittelgrosse Latakiapfeife), die Messwerte wurden notiert, auch wenn es in dem heimlich genutzten Aktenkeller im Reichstag etwas dunkel war. Auf meine Anregung hin wurden dann allerdings noch andere schädliche Emissionen in den Handel einbezogen, zum Beispiel verbale, andere orale (z.B. Rülpser, insbesondere angeblich supergesunde knoblauchgeschwängerte) und anale (z.B. Fürze) , wobei manchmal verbale und anale Emissionen fast nicht zu unterscheiden sind, was bisweilen hier, besonders aber in der DAFT-NEWSGROUP gut dokumentiert ist. Eine Schwierigkeit bei der Be- und Verrechnung bildete natürlich die Frage der Masseinheit, was aber relativ schnell geklärt werden konnte. Zu dem Zweck legte ich einige Meinungsäusserungen von Anonyma, Rachow und anderen vor. Eine Prüfung/Bewertung durch zahlreiche MdB's ergab, dass "diese Art der Meinungsäusserung hundertmal schlimmer als der Geruch meines Tabaks" sei, womit als grösste Masseinheit 1 Rachanym (RA) festgelegt wurde. Eine Latakiapfeife, mittelgross, würde demzufolge ein Zentirachanym (cRA), eine kleine Vanillepfeife (wie ein etwas später durchgeführter Versuch ergab) einem Millirachanym (mRA) entsprechen. Ein saftiger Furz entspricht nach Auffassung der Kommission etwa einem Dezirachanym (dRA).

Welche Konsequenzen ergeben sich nun für die DAFT-NG? Nun, die zur Zeit eingetragenen 117 User, die ja nun nicht alle mittelgrosse Latakiapfeifen, sondern durchaus auch Vanillepfeifchen nutzen, sind durch die grandiosen Oralemissionen schon eines einzigen hier anwesenden Fäkalverbalisten komplett legitimiert und entlastet !

Damit entfällt jedenfalls für die braven Pfeifenfreunde dieser NG jegliche Zahlpflicht, im Gegenteil darf mit Zahlungseingängen seitens der genussfeindlichen Zaungäste gerechnet werden. Vielleicht entlastet das in Zukunft die Serverkosten der DAFT-HP, eine Perspektive, die jetzt greifbar nahe ist ! Danke ! Danke ! Danke !

(It's only Rock'n'Roll, but I like it :-)) ) Gruss amüsierter NilsT, auf den Comedycharakter der Ausführungen hinweisend

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Bundesregierung plant Auftrittsverbot für DEEP PURPLE

Berlin/22.03.2007/Comedy

Wie während eines weiteren Besuches im Bundestag unfreiwillig an mich herangetragen wurde (ich sass wie immer dort auf dem Klo, wie bereits richtig bemerkt wurde, und zwei urinierende Nichtraucher unterhielten sich darüber, wobei der eine von den beiden eigentlich nur wegen des Mainstreams und seiner Wahlchancen in der Öffentlichkeit angeblich Nichtraucher ist und auch nicht pinkelte, sondern eine Zigarette einsaugte), soll der bekannten Rockgruppe in Deutschland Auftrittsverbot erteilt werden.Das Verbot wurde angeblich mit dem Bandnamen begründet, deren "tiefes purpurrot" zu sehr an eine glimmende Zigarette, Zigarre oder Pfeife erinnern würde. Ausserdem hätte sich der Bandleader geweigert, den Titel " Smoke On The Water " mit einem anderen Text zu versehen. Der durch die Band vorgelegte Alternativvorschlag, "Nonsmoker In The Water" zu singen, sei ohne Begründung durch die Bundesregierung abgelehnt worden.

Es sollen jedoch noch letzte Chancen für das geplante Konzert bestehen, da die Feministinnen unter den Abgeordneten eigentlich nichts gegen ROCK-Gruppen hätten.....

:-)) NT


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Skandal beim Wiener Opernball

Berlin/23.03.2007/Comedy

Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es während des letzten Wiener Opernballs zu einem handfesten Skandal. Ausgangspunkt war die Tatsache, dass die Herren im SMOKING erschienen waren. Da nun die Nichtraucherlobby mittlerweile überall NO-SMOKING - Schilder angebracht hatte, wurden die Herren gezwungen, die Anzüge an der Garderobe abzugeben. In der Folge sahen wir sie also in Hemd und Unterhose, gepaart mit langen schwarzen Socken und blankgeputzten Schuhen, ergänzt durch Seidenschleifen und Fliegen. Der eigentliche Skandal jedoch spielte sich auf dem Herrenklo ab: In der Toilettenbox Nr.3 wurde heimlich geraucht und der Geruch des Häufchens des nichtrauchenden Herren in der Toilettenbox Nr.4 somit verfälscht, der infolgedessen nicht mehr wusste, wer er ist. Wie wir später erfuhren, tauchte er als unbekannter Klavierspieler mit Gedächtnisschwund an der Südküste Englands auf, was wiederum lange für Wirbel in der einschlägigen Presse führte ...

Man soll sich eben nicht über anale Ausscheidungen definieren, die ihren Ausdruck gelegentlich auch in fäkalsprachlichen Postings hasserfüllter Nichtraucher hier und in der DAFT-NG finden...

:-)) NT

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