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Nilst (Nilst)
Moderator
Benutzername: Nilst

Nummer des Beitrags: 937
Registriert: 4-2003
Veröffentlicht am Dienstag, 04. Dezember 2007 - 1:31 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Georg Georg Georg ! Du Schlawiner ! Na warte, Dich kriege ich auch noch !!!!!

:-))) Danke, nett und viel Mühe, wat ?

(Trage übrigens gerade Bademantel mit Latschen)

Glückwunsch zum Kölner Pfeifenklub ! (las ich gerade in www.smokersnews.de )

Gruss NT
Georgp (Georgp)
Neues Mitglied
Benutzername: Georgp

Nummer des Beitrags: 5
Registriert: 6-2007
Veröffentlicht am Montag, 03. Dezember 2007 - 6:27 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Hallo zusammen!

Eine noch kürzere Beschreibung des Spektakels findet sich hier: http://home.arcor.de/pipe_and_tobacco/Berlin/Berli nade.pps

Wichtig: es handelt sich um eine selbststartende Powerpoint-Präsentation; wer keine Powerpoint und keinen Powerpoint-Viewer oder OpenOffice hat, wird allerdings wenig damit anfangen können.

Lott jonn
Georg
Georgp (Georgp)
Neues Mitglied
Benutzername: Georgp

Nummer des Beitrags: 4
Registriert: 6-2007
Veröffentlicht am Sonntag, 02. Dezember 2007 - 20:55 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Hallo Dirk,

Du schriebst: "Als Gentlement könnte ich Deiner Frau Gattin mindestens 10 Schuhgeschäfte empfehlen..."

Da kann ich nur sagen: "Untersteh Dich!" - Gut, die Wirtschaft muss angekurbelt werden! Aber das kann man auch durch den Kauf von Pfeifen und das Verbrennen von Tabaken.

Also: das mit Deinen Schuhgeschäft-Tipps bleibt als Insiderwitz unter uns!

Lott jonn
Georg
Kuegelgen (Kuegelgen)
Erfahrenes Mitglied
Benutzername: Kuegelgen

Nummer des Beitrags: 181
Registriert: 1-2004
Veröffentlicht am Sonntag, 02. Dezember 2007 - 18:41 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Lieber Georg,

schön, Dich in Berlin getroffen zu haben – und nur zum Verständnis und falls Du zu einem der nächsten Pfeifenspektakel (mit Frau) wiederkommst:

Es gehört zum Berliner Brauchtum, Autoreifen mit Profilbefall notzuschlachten ... Erfahrene Berlin-Besucher tauschen ihre Gmmibereifung vor Einfahrt in die Bundeshauptstadt gegen die Sprossenräder des Leiterwages ihrer Großeltern.

Herzliche Grüße
Dirk

PS 1
Als Gentlement könnte ich Deiner Frau Gattin mindestens 10 Schuhgeschäfte empfehlen - aber dass Du danach jemals wieder eine Pfeife kaufen könntest, kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlosen werden.

PS 2 (aus leidvoller Erfahrung)
Meiner Empfehlung bedarf es wahrscheinlich nicht: Eine Frau findet mit schlafwandlerischer Sicherheit und in kürzester Zeit immer das beste und teuerste Schuhgeschäft, in jeder Stadt, auch wenn sie erstmals in dieser Stadt sein sollte ...
Georgp (Georgp)
Neues Mitglied
Benutzername: Georgp

Nummer des Beitrags: 3
Registriert: 6-2007
Veröffentlicht am Sonntag, 02. Dezember 2007 - 13:10 Uhr:   Beitrag editierenBeitrag löschen

Man könnte sagen, ich habe es einigermaßen überlebt. Wobei einiges schon ans Mystische grenzt… Obwohl ich nicht gerade wenig geraucht habe, hatte ich am Ende mehr Tabak als vorher, obwohl ich bereits mit etlichen Pfeifen anreiste,hatte ich am Ende mehr als vorher, obwohl ich mit einer wohl gefüllten Geldbörse anreiste – nein das gehört hier nicht hin. Wer mich kennt, weiß, dass ich eher zierlich, fast filigran gebaut bin, dass ich eher zurückhaltend bin und fast wie ein Einsiedler lebe. Aber hier stürzte ich mich zum letzten entschlossen ins Gewühl. Aber der Reihe nach…

Es begann ungefähr im Januar. Ich saß mit meiner Holden beim Frühstück und war dabei, mir den Rest des Jahres zu versauen: „Im November fahre ich zum Pfeifenspektakel nach Berlin“, war meine kurze Ansage zwischen zwei Bissen. Ein unschuldiger Satz, aber genug Zündstoff um eine ganze Regierung zu stürzen. Und ich bin nicht einmal eine Regierung, nicht einmal ein kleines bisschen.

„Der Herr fährt also nach Berlin! Und was mache ich?“
„Du könntest ja mitkommen…“
„Bist du wahnsinnig! Was soll ich denn in Berlin?“
„Wie wäre es denn mit Shoppen – da gibt es sehr nette Boutiquen, Schuhgeschäfte…“ – Erfahrene Ehemänner wissen: das war ein Fehler? Mann soll nie, niemals, Das Wort ‚Schuhgeschäft’ beim Frühstück ins Gespräch bringen…

* Im Februar stellt meine Frau fest, dass sie keine vernünftigen Stiefel mehr hat.
* Im März sind ihre Stiefeletten durchgelaufen
* Im April verlegt sie unwiderruflich ihre Abendschuhe
* Im Mai schlage ich vor zu Hause zu bleiben – es wird abgelehnt
* Im Juni stellt sie fest, dass sie quasi überhaupt keine Schuhe mehr hat
*Im Juli liest sie mir aus der Zeitung vor, dass im November in Berlin die neue Schuhmode vorgestellt wird.
* Im August beginne ich von Schuhen alp zu träumen.
* Im September finde ich einen versteckten Katalog mit den neusten und teuersten Schuhmodellen. – Er wird heimlich Garten verbrannt
* Im Oktober beginnt meine Frau ihre „alten“ Schuhe auszumustern. „Ich brauche doch Platz, wenn wir aus Berlin zurückkommen.“
* Am 20 November schenken Freunde ihr eine Eintrittskarte für den 24.11. zu einem bekannten Varieté. Sie braucht ein neues Abendkleid und sagt Berlin ab. Welche ein unvorstellbarer, glücklicher Zufall! – Leider geht der Preis für die Karte von meinem Pfeifenbudget ab.

Freitags nachmittags erreiche ich nach einer erfrischender kurzen Fahrt die Bundes­hauptstadt. Zusammen mit tausenden von anderen liebenswerten Autofahrern. Im Hotel eingecheckt... ein nettes Zimmer – bei uns zu Hause nimmt man so was als Loch für einen Dübel; aber für mich reicht es aus. Durch den Feierabendverkehr – in Berlin ist immer Feierabend – schlage ich mich durch zur Elsenstraße und finde einen sehr nett gelegenen Parkplatz.

Dort finde ich einige Mitglieder des Tabakkollegiums in einer hoch theoretischen Diskussion: „Ist die Pfeife vor der Nase oder ist die Nase hinter der Pfeife?“ Man hat sich festgebissen, kommt nicht mehr weiter und wartet auf meinen salomonischen Richterspruch. Ich löse das Dilemma in einem klassisch-dialektischen Ansatz: „Die Frage ist falsch gestellt, da sie immer vom Standpunkt des Rauchers ausgeht. Meine Frau beispielsweise würde sagen ‚die Pfeife ist hinter der Pfeife‘.

Nachdem solcherart die dringendsten Weltprobleme gelöst waren, ging es zwecks Auffüllung des Körpervolumens in den ‚Elsenstein‘. Natürlich wurden nur alkoholfreie Getränke gereicht und das Gesprächsniveau bewegte sich auf einer Ebene, wo ein Herr Hawkins Probleme gehabt hätte zu folgen: „Die Rauchringe des Jupiter“ oder „Wer Spiralnebel raucht, hat einen Urknall“.

Während wir solcherart beschäftigt waren, stellte eine mobile Diagnosetruppe fest, dass zwei meinen Autoreifen unter starkem Profilbefall litten, was nur durch eine sofortige Notschlachtung behoben werden konnte – die Berliner Spezialisten erledigten dies sauber, umgehend und professionell. Noch einmal an dieser Stelle meinen aufrichtigen Dank an die unbekannten Wohltäter; wenn wir uns mal treffen, werde ich mich zu revanchieren wissen.

Für den zweiten Tag gab es gleich eine Reihe von Highlights:

Das Langsamrauchen um den Berlin-Cup: obwohl sich das Kölner Team alle Mühe gab, die anderen waren einfach schneller. Wir müssen ab jetzt mit der Schande leben, noch langamer zu sein als die Berliner...

Rainer Barbi wurde für seine Arbeit mit der Berliner Kollegiumspfeife geehrt, was ihn aber nicht davon abhielt, einen Vortrag („Vom Knöllchen zu Knolle“) zu halten. Wobei er allerdings immer wieder von den Zwischenrufen eines gewissen Herrn Frank unterbrochen wurde.

Das dritte Highlight war... es gab keine Schuhe (gut dass meine Frau zu Hause geblieben war). Nur um sie zu trösten, ließ ich mir ein paar Pfeifen einpacken.

Es stellte sich heraus, dass Planta demnächst über ein bekanntes elektronisches Auktionshaus im Internet vertreibt; jedenfalls hatte man schon eine Mich-Seite oder einen Mich-Stand aufgebaut. Natürlich ging der Spieltrieb mit mit durch und ich ließ mir einen Tabak nach meinen Vorstellungen ‚michen‘. Leider war der Sauerbraten-Extrakt aus, so dass ich im nachhinein nur sagen kann: der Geschmack war fast getroffen.

Dringende Gattenpflichten riefen mich am Sonntag bereits früh in Richtung Heimal, so dass ich von dem dritten Tag nicht mehr viel – eigentlich gar nichts – mitbekam.

Trotzdem mein Dank an Nils und das Tabakkollegium: ein wundervolles Wochenende bei Freunden, ohne Hektik und Stress. Nicht zu perfekt organisiert. Alles drin, alles dran. Die gute Stimmung ließ machte deutlich, dass Berlin eine – wenn auch kleine – Abteilung innerhalb des preußischen Rheinlands ist. Spätestens 2009 sind wir wieder da!

Lott jonn
Georg

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